Flip Flop-Trump stimmt nun doch dem Verbleib von US-Truppen in Syrien zu

Der US-Präsident scheint von seinen Generälen wieder auf Kurs gebracht worden zu sein. Nachdem der Commander in Chief vergangene Woche die Bombe platzen ließ, und mit seiner Anmerkung, das die in Syrien operierenden US-Truppen zeitnah das Land verlassen würden, mehrere Amtsträger in seinem Kabinett vor den Kopf stieß, legte er am Dienstag nach und stellte in Aussicht doch in Syrien zu verbleiben, unter der Prämisse das Saudi-Arabien die Kosten dafür trage, da das Königreich darum gebeten habe die US-Präsenz aufrechtzuerhalten.

Entgegengesetzt zur vergangenen Woche als der Wahlkampf Trump so klang, als wolle er imperialistische Ambitionen in Syrien tatsächlich beenden, schlug der US-Oberbefehlshaber nach einem Meeting mit dem Nationalen Sicherheitsrat am Mittwoch, gewöhnlichere Töne an, und sei damit einverstanden gewesen das US-Soldaten doch vorerst in Syrien stationiert bleiben sollen, um angeblich die längst geschlagene ISIS zu bekämpfen. Hingegen äußerte ein hochrangiger Amtsträger der US-Administration gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, das Trump erläutert habe keinem langen Aufenthalt in Syrien zuzustimmen, so Al-Masdar-News.

Die Kontradiktion Trumps belegt das das Amt des US-Präsidenten ein ideologisches System verkörpert, und nicht von einer Person bekleidet wird. Seine Entscheidungskraft beschränkt sich ausschließlich auf innenpolitische Belange, um den Anschein zu erwecken der Präsident bewege was. Die amerikanische Außenpolitik ist schon immer von Gedankenfabriken, Sicherheitsberatern und dem militärischen industriellen Komplex festgelegt worden, welches alles Werkzeuge des heute so oft zitierten Deep States (tiefer Staat) sind, den Donald Trump vorgeblich trockenlegen möchte.

Verf.R.R.

 

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