Terroristen räumten ein für das Jisr al-Shughour Massaker (2011) an syrischen Soldaten verantwortlich zu sein- Rania Abouzeid

Die freischaffende Mainstream-Journalistin, Rania Abouzeid, hat kürzlich ihr erstes Buch mit dem Titel No Turning BackLifeLoss, and Hope in Wartime Syria  veröffentlicht.  Laut Abouzeid haben syrische “Rebellen” ihr gegenüber eingeräumt das es 2011 in der syrischen Armee keine Desertionen gegeben habe, und das sie für die Hinrichtung von 120 syrischen Soldaten in Jisr al-Shughour verantwortlich gewesen seien.

Das Massaker das 2011 von Terroristen verübt wurde, ist von den Mainstream Medien weitestgehend vertuscht worden. Der syrische investigative Journalist, Kevork Almassian ,von Syriana Analysis schildert im ersten Teil seiner Dokumentation “Syria not a Revolution” das Masskaer an den 120 syrischen Soldaten in  Jisr al-Shughour .

 

Eine Übersetzung der brisanten Auszüge aus Rania Abouzeids Buch, die auf das Massaker eingehen, findet man weiter unten.

 

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Übersetzung des Auszuges aus dem Buch:

“Innerhalb von Wochen formierte Harmoush die Bewegung der “Freien-Offiziere”, die das syrische Militär dazu aufrief, die syrische Bevölkerung und nicht die Assad-Regierung zu unterstützen  Dies war der Vorläufer der Freien Syrischen Armee (FSA). Die Erfindung über eine Meuterei funktionierte. Es gab keine massenhafte Abtrünnigkeit, jedoch ist die Geschichte von verwundeten Männern, die in Krankenhäuser in die süd-türkische Stadt Antakya evakuiert wurden und von einigen Familien vor Ort, dutzende male wiederholt worden. Einige Männer räumten ein das sie auf Regime Soldaten schossen, doch bestanden darauf das es eine Meuterei gab. Farmer sprachen darüber das sie sahen wie Soldaten andere Soldaten erschossen. Sogar das Regime beschrieb Männer die “in gestohlenen Militäruniformen” seine Soldaten erschossen.

Menschenrechtsorganisationen nahmen die Zeugenaussagen auf, und ich neben dem Großteil der Weltmedien berichteten diese Behauptungen. “Wir haben die Story über die Desertionen erfunden,” teilte mir Mohammed viel später mit, eine Behauptung die von anderen eingeräumt worden ist. “Wir haben aus Hussein Harmoush einen Lügner gemacht. Wir mussten erklären wie die Regime-Männer getötet wurden.” Am 15.September 2011 tauchte ein zerzauster Harmoush in syrischem Gewahrsam auf, und wurde in einem Interview zur Hauptsendezeit auf einem staatseigenen Kanal vorgeführt. Dies war die erste Sichtung des Offiziers, seitdem er am 29.August aus einem türkischen Flüchtlingscamp verschwand, wo er mit seiner Frau und 4 Kindern lebte. Harmoush wurde von einem verdeckten Regime-Agenten getäuscht, der sich als Waffenhändler ausgab, nach Syrien gelockt und dort inhaftiert. Es ist unbekannt was mit dem Offizier nach dem Interview geschehen ist.” 

Verf.R.R.

 

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