Türkische Medien besagen, das französische Soldaten auf 5 Militärbasen in Nord-Syrien stationiert seien

Der Vorstoß Frankreichs in Nord-Syrien als Mediator zwischen der Türkei und den kurdisch dominierten Syrisch Demokratischen Kräften (SDF) einspringen zu wollen, ist extrem negativ von Ankara aufgefasst und als “inakzeptabel” zurückgewiesen worden.

“Wer sind sie das sie zwischen der Türkei und Terroristen-Gruppierungen vermitteln wollen? Dies ist was Frankreich tut, sie wollen sich als wichtig darstellen, um in jeder Angelegenheit eine Rolle zu spielen. Dies ist jedoch inakzeptabel,” so der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu laut der Anadolu Nachrichtenagentur.

Der Schritt des NATO-Partner Frankreichs hat die türkische Führung dermaßen erbost, das sie sich gewillt dazu sah, in Bezug auf Syrien sensible militärische Informationen über seinen Alliierten preiszugeben.

Laut der türkischen staatseigenen Nachrichtenagentur Anadolu seien französische Soldaten in von den SDF kontrolliertem Gebiet im Norden Syriens, auf 5 Militärbasen stationiert. Ferner gab Anadolu die angeblich exakte Lokation von diversen französischen Einheiten bekannt, darunter die von 70 Mitgliedern der Spezialeinsatzkräfte, die auf der Lafarge Zementfabrik in der Umgebung des Dorfes Harab-Isk, stationiert seien. Überdies sollen über 30 Soldaten in der Stadt Raqqa , und das erste Marineinfanterie Fallschirmregiment neben Kräften des zehnten Fallschirmkommandos, in der Region operieren, heißt es.

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Verf.R.R.

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