Saudi-Arabien besorgt über die Umsiedelung der Jaish al-Islam nach Idlib, während im “Jihadi-Paradise” Al-Qaida Ableger übereinander herfallen

Riyadh soll zutiefst darüber besorgt sein, das sich die Jaish al-Islam (Armee des Islams) aufgrund diverser Rückschläge und Niederlagen in Ost-Ghouta, zeitnah dazu gezwungen sieht, sich zu den Bedingungen der Syrischen Regierung nach Idlib transferieren zu lassen. Wo der Saudische Einfluss auf die Armee des Islams möglicherweise schwinden, und das Vakkum von der Türkei gefüllt werden könnte, darüber berichtete die Iranische Nachrichtenagentur FARS-News.

“Die Umsiedelung der Jaish al-Islam nach Idlib bedeutet das eine der wichtigsten Terroristen-Gruppierungen in eine Region transferiert wird die von der Al-Nusra-Front (HTS, Hayat tahrir al Sham, Al-Qaida ) und anderen Ankara-gestützten Militanten kontrolliert wird, dies würde wiederum interne Machtkämpfe unter diversen Terroristen-Gruppierungen beinhalten,” heißt es in einer Einschätzung der gemeinsamen Einsatzzentrale der Syrischen Armee (SAA), die hinzufügte das interne Kämpfe solcher Art das militärische Vermögen von allen in Idlib stationierten Terroristen-Gruppierungen verschleißen würden, so FARS-News.

Riyadh sei zutiefst besorgt darüber, das es die Kontrolle über die Jaish al-Islam verliere hinsichtlich des wahrscheinlichen Umzugs nach Idlib, das gegenwärtig unter dem Einfluss von Ankara steht, und somit die Saudi-gestützte Terroristen-Gruppierung in die Hände der Türkei fallen könnte. Die Fronten zwischen den beiden Lagern sind derzeitig aufgrund diverser Differenzen in der Mittel-Ost Region verhärtet.

In dem Southfront-Kriegsbericht vom 23.März wird die aktuelle Situation in Ost-Ghouta erläutert.

 

ORBISnjus sagt:

Thunder in Jihadi-Paradise Idlib!! Während sich bereits in der syrischen Provinz im Nordwesten des Landes ein Jihadisten-Krieg zwischen diversen “moderaten” Terroristen-Fraktionen voll entfaltet, erreichen uns die Nachrichten das Ost-Ghouta kurz vor der kompletten Befreiung steht, und sich infolgedessen die Saudi-gestützte Jaish al Islam höchstwahrscheinlich in naher Zukunft, zu diversen Ankara-gestützten Terroristen-Gruppierungen in Idlib gesellen werde, darunter die Hayat Tahrir al-Sham (HTS,Al-Nusra, Al-Qaida) und die Syrische Befreiungsfront (SLF, Ahrar al-Sham, Noureddin al-Zenki), die gegenwärtig in der vom Türkischen Militär “überwachten” “Deeskalationszone” jeweils übereinander herfallen.

Sollte sich die Umsiedelung der Armee des Islams nach Idlib bewahrheiten, werden die Karten im “Jihadi-Paradise” neu gemischt und nach Einschätzung der Syrischen Armee, erfolge demnach eine begrüßte und entgegenkommende Dezimierung unter Terroristen. Das nächste Ziel der SAA ist die südliche Provinz von Damaskus, wo die ISIS das Yarmouk Flüchtlingslager und einige Gebiete kontrolliert. Daraufhin werden sich die Syrischen Streitkräfte und ihre Alliierten, mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Terror-Moloch Idlib konzentrieren.

Verf.R.R.

 

 

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