In Videos: Aktuelle Lage in Ost-Ghouta- Vorort von Damaskus so gut wie befreit (Karte/Fotos)

Die Syrisch Arabische Armee hat die Terroristen in Ost-Ghouta forciert, weitere Ortschaften in dem Vorort von Damaskus auszuhändigen. Harasta und Ayn Tarma sind komplett befreit und die Militanten in den Bezirken Jobar, Zamalka, Hazeh und Irbin, sahen sich gezwungen ein Abkommen zur Evakuierung mit der Syrischen Regierung zu treffen.

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Am 23.März habe die letzte Schar von Terroristen der Ahrar al-Sham die Ortschaft Harasta in Richtung Idlib verlassen, so der Hisbollah Medienkanal, laut Southfront.

Die Russische Nachrichtenagentur RuptlyTV dokumentierte den Exodus von Militanten und Zivilisten aus Harasta.

Kurz vor der Abfahrt der letzten 111 Ahrar al-Sham Kämpfer, soll es zwischen den Kommandeuren und den Militanten der Terroristen-Gruppierung zu Auseinandersetzungen gekommen seien, bei denen 16 Kämpfer getötet wurden, so der Hisbollah-Medienkanal.

Der Syrische Soldat, Wassim Issa, hat kürzlich zwei Videos veröffentlicht, die zeigen wie Einheiten der SAA in die Ortschaft Ayn Tarma einrücken und von den Einwohnern erlösend empfangen werden, nachdem die Faylaq al Rahman und die Hayat Tahrir al Sham die Waffen streckten, um evakuiert zu werden.

Die bevölkerungsreichste Ortschaft in Ost-Ghouta wird gegenwärtig noch von der Jaish al-Islam besetzt. Die Saudi-gestützte Terroristen-Gruppierung in Douma habe zugestimmt, 3500 Gefangene laufen zu lassen und 3000 kranken und verwundeten Einwohnern die Evakuierung zu gestatten, hingegen bisher jegliches Abkommen zur Beilegung der bewaffneten Konfrontation mit der SAA abgelehnt, so Southfront. Die Umzingelung der Jaish al Islam in Douma durch die Syrische Armee (SAA) und die Tiger-Kräfte, ist keine Position um großartige Forderungen zu stellen. Mohammed Alloushs Armee des Islams ist dem Untergang geweiht, und wird in den kommenden Tag ihren Weg nach Idlib im Nordwesten Syriens antreten müssen, oder vor Ort ihre letzte Ruhe finden.

Die Prognose für das Jihadisten-Paradies Idlib sieht düster aus. Derweil tragen die Syrische Befreiungsfront (SLF, Ahrar al-Sham, Noureddin al-Zenki) und die Hayat Tahrir al Sham (HTS, Al-Nusra, Al-Qaida-Ableger) in dem nordsyrischen Gouvernement ,untereinander interne blutige Machtkämpfe aus. Indes treffen Tausende Terroristen diverser Fraktionen in Idlib ein, und rühren den Terror-Kessel von Neuem auf.

Die aus Sichtweise der Jihadisten desaströse Lage in der angeblich von der Türkei überwachten Deeskalationszone im Nordwesten Syriens, wird höchstwahrscheinlich implodieren sobald die unvermeidliche Realität eintritt, und die gesamte Jaish al Islam in Idlib eintrifft.

Gegenwärtig machen bereits die zwei größten Terroristen-Gruppierungen Machtansprüche geltend, und fallen zu jeder sich bietenden Gelegenheit übereinander her. Darauf läßt sich schließen das bei Ankunft aller Jihadisten-Vereinigungen aus Ost-Ghouta, im Nordwesten des Landes ein unerbittlicher Krieg zwischen diversen “moderaten Rebellen” ausbrechen wird. Vom logischen Standpunkt der Syrischen Regierung aus, scheint dies das beabsichtigte Szenario zu sein, welches die bevorstehende Mutter aller Schlachten zur Befreiung Idlibs erheblichst erleichtert.

In den sozialen Medien ist die imminente Befreiung Ost-Ghoutas bereits zelebriert worden.

 

Fotos von Syrischen Soldaten und Bürgern aus Ayn Tarma.

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