Donald Trump versinkt allmählich im “Sumpf” von Washington-John Bolton zum nationalen Sicherheitsberater ernannt

ORBISnjus sagt:

Wer immer noch in dem Glauben verweilt der US-Präsident, Donald Trump, sei ein “Anti-Establishment” Kandidat, der den “Sumpf in Washington” trockenlegen wird, der sollte spätestens seit der Ernennung John Boltons zum neuen nationalen Sicherheitsberater ,eines Besseren belehrt sein.

Bereits in der vergangenen Woche signalisierte Trump der Weltöffentlichkeit erneut, das die Neocons und Falken in Washington (der Sumpf), die eigentlichen dirigierenden Architekten der Amerikanischen Außenpolitik sind. Unabhängig von den persönlichen Differenzen zwischen dem geschassten US-Außenminister, Rex Tillerson, und dem Präsidenten, ist die Selektion des Nachfolgers ein richtungsweisender Gradmesser, wie sich die US-Außenpolitik in den kommenden Jahren entfalten wird.

Der CIA-Direktor, Mike-Pompeo, wird zukünftig das Amt des Außenministers bekleiden. Ein Falke wie er im Buche steht, dessen Ernennung darauf hindeutet das der lang geplante Krieg gegen den Iran bevorsteht. Pompeo geht angesichts dem Iran in jeglicher Hinsicht d`accord, mit dem Commander in Chief und ist wie sein Oberbefehlshaber der Auffassung, das der JCPOA-Atomvertrag mit Teheran anulliert werden sollte.

Ferner vertritt der designierte US-Außenminister die Meinung, das der Iran der “Hauptsponsor” des globalen Terrorismus sei, und die Wurzel allen Übels im Mittleren Osten verkörpere. In Anbetracht der amerikanisch/saudischen-Ehe, sind die Behauptungen von der allgegenwärtigen iranischen Bedrohung des globalen Gleichgewichts, als überspitzte unbegründete US-Kriegsrhetorik einzustufen.

Pompeo dirigierte über ein Jahr “Die Agentur” durch die Konfliktherde der Welt, und machte dem Namen der CIA alle Ehre. Unter dem Banner von “moderaten Rebellen” werden bisher im Mittleren Osten, Terroristen bis an die Zähne bewaffnet um “Regime” zu stürzen, und nachrichtendienstliche Operationen durchgeführt, die geopolitische Weichen stellen sollen. Dieser Modus Operandi gilt für jeden Sektor und Quadranten weltweit, der nicht unter US-Hegemonie steht. Den Posten von Mike Pompeo übernimmt Gina Haspel eine CIA-“Koryphäe” in Foltertaktiken RT berichtete am 14.März :

 Trump verkündete gestern, dass Rex Tillerson seinen Posten als Außenminister verliere und der bisherige CIA-Chef Mike Pompeo an dessen Stelle trete. Die Berufung der neuen CIA-Chefin Gina Haspel bleibt nicht ohne Kritik, ihr werden Folter und Vernichtung von Beweismitteln vorgeworfen.

Wenn der Senat Gina Haspel zustimmt, wird sie die erste Frau sein, die die CIA leitet. Ihre Ernennung bleibt jedoch nicht ohne Kritik. Im Jahr 2002 leitete sie ein geheimes CIA-Gefängnis in Thailand, nahe Bangkok. Zwei verdächtige Terroristen wurden hier gefoltert. Die Folter fand im Rahmen des CIA-Programms “extraordinary rendition” statt, in welchem Terroristen an US-Alliierte übergeben und an unbekannten Orten verhört werden.

Donald Trump erläuterte in seiner ersten Ansprache zur Lage der Nation, das die Black Site Guantanamo Bay auf Kuba, trotz ihrer dunklen Vorgeschichte, weiterhin in Betrieb bleiben werde. Demnach ist Gina Haspels Designation zur CIA-Direktorin keine Überraschung, sondern nur ein weiterer Hinweis darauf, das der US-Präsident im Treibsand des “Sumpfes” von Washington allmählich versinkt.

Am 22.März besiegelte Donald Trump offiziell das Ende der amerikanischen auswärtigen Diplomatie, indem er den Kriegstreiber John Bolton, zu seinem neuen nationalen Sicherheitsberater ernannte, nachdem er General H.R. McMaster erwartungsgemäß suspendierte.

Bolton ist ein erheblichst unangenehmer Zeitgenosse. Das einstige Mitglied der berüchtigten Gedankenfabrik Project For A New American Century (PNAC) und ehemaliger Staatssekretär George W. Bushs, ist ein starker Befürworter von aggressiven militärischen Optionen und orchestrierten Regime Changes.

Ferner liegt der Hardliner Bolton, im Hinblick auf den latenten Krieg mit dem Iran, auf gleicher Linie mit diversen hochrangigen US-Amtsträgern, und neokonservativen Ausgeburten des tiefen Staats. Neben Mike Pompeo ist Bolton ein Verfechter der Verschwörungstheorie, der Iran sei die Triebfeder für den Terror im Nahen-Osten. Somit redet er der Israelischen Lobby AIPAC nach dem Mund, und seine Behauptungen bezüglich des Irans haben den gleichen Tenor, wie die Äußerungen des Amerikanischen Staatsoberhaupts.

Im Mai steht die nächste planmäßige US-Bestätigung zur Einhaltung des Nuklear-Pakts mit Teheran an. Im Januar attestierte Trump unilateral dem Iran eine Verletzung des Atomabkommens, sah jedoch noch von einer Verhängung neuer und Aktivierung alter Sanktionen ab. Seither behauptet er rekapitulierend kryptisch, die Iranische Führung verletzte”den Geist der nuklearen-Vereinbarung”.  Die Vorzeichen für eine direkte militärische Konfrontation mit Teheran, haben sich seit dem Amtsantritt des Immobilien-Tycoons vervielfacht, und werden bei Bolton, den neuen Trump-Flüsterer ,unmittelbar ihren Anklang finden.

Verf.R.R.

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