Analyse: Der Separatismus der Syrischen Kurden, führt zur Reinkarnation der FSA in der Provinz von Aleppo (Videos)

Afrin ist in einer Nacht gefallen. Die YPG-Einheiten vermochten es nicht im geringsten den zahlenmäßig überlegenen und aus der Luft gestützten Jihadisten der Freien Syrischen Armee, Einhalt zu gebieten. Kampflos überließen die zumeist fliehenden YPG-Milizionäre das Zentrum des Afrin-Kantons, den Türkisch gestützten Kräften, und zogen sich in Regierungsgebiete zurück.

Die föderalistischen Hintergedanken und separatistischen Intentionen der Syrischen Kurden, verhinderten ein Zustandekommen eines formellen Abkommens mit der Syrischen Regierung, die von den Kurdischen Funktionären in Afrin forderte die von ihnen besetzte Region an seinen rechtmäßigen Besitzer zu übergeben, der Syrisch Arabischen Republik. Einzig und alleine dies hätte die YPG vor ihrem Untergang in Afrin bewahren können. Nichtsdestotrotz vertraten die YPG engstirnig ihre Position, und sind wie zu erwarten war, gegen die übermächtige Präsenz der Türkischen Luftwaffe ins Hintertreffen geraten.

Wären die Kurden auf die Forderungen von Damaskus eingegangen, dann würde eine Stationierung Syrischer Regierungstruppen in Afrin erfolgt sein, die in Begleitung Russischer Soldaten den Vorstoß der Türkisch gestützten FSA-Militanten revidiert, und die Grenzen zur Türkei unter ihre Kontrolle gebracht hätten.

Die Syrischen Kurdischen Separatisten scheinen das Worst Case Scenario dem Kompromiss mit Damaskus vorzuziehen, nur um keine Zugeständnisse zu machen, die ihrer egoistischen Aspiration von einem föderalistischen “Rojava” das Licht ausblasen.

Anstatt der moderaten säkularen legitim gewählten Regierung Syriens einen Teil ihres Hoheitsgebiets zu übergeben, der in der Missgunst des Krieges unrechtmäßig gegen den Willen der Syrischen Bevölkerung besetzt wurde, überlassen die verdrängten Kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) das Kanton Afrin lieber FSA-Terroristen, die einschlägig für ihre Kriegsverbrechen und ihren Verbindungen zur Al-Qaida bekannt sind.

Darauf lässt sich schließen das die US-gestützten YPG das zukünftige Syrien zergliedert sehen wollen, und die Besatzung Afrins durch die FSA und Türkische Kräfte begrüßen. Die Devise wenn wir es nicht haben, soll es kein Syrer bekommen, scheint der Leitfaden der Syrischen Kurden zu sein, was uns zur evidenten Problematik führt, die aufgrund ideologischer Vorstellungen das halbe Land dem Feind überlässt, nur um sich einen Teil Syriens unter den Nagel zu reißen.

Im Osten haben die USA die meisten Erdöl und Gasfelder mit Hilfe der YPG in Beschlag genommen. Man beabsichtigt so die Wirtschaft des Landes auf unbestimmte Zeit zu schwächen, was im Hinblick auf den Wiederaufbau nach dem Krieg entscheidend ist.

Die Kurdischen Separatisten mussten auf schmerzvolle Weise feststellen das NATO-Blut dicker als Wasser ist, und sind auf erniedrigende Weise aus Afrin verjagt worden, um wiederum Schutz unter dem Schirm der Syrischen Regierung zu suchen. Was die YPG mit ihrer dissoziierenden Attitüde bewirkten, indem sie jeglichen Abstrich hinsichtlich ihrer autonomen Träume verweigerten, ist die reinkarnierte Einnistung der Meuchelmörder der FSA, in der Provinz von Aleppo.

Hätten die Funktionäre der YPG das Allgemeinwohl der Syrischen Bevölkerung in Betracht gezogen und man hätte das Kanton unter die Hegemonie von Damaskus gestellt, dann wäre dieses Fiasko dem ohnehin schon vom Kriege gebeutelten Land erspart geblieben, und die Türkei hätte jegliche Grundlage für die Intervention verloren, da die Obligation des Astana-Abkommens, Ankara an die Garantien von Moskau bindet.

Die Russische Militärpolizei ist vor dem Beginn der Türkischen Militäroperation Olivenzweig ein Jahr in Afrin präsent gewesen, und versuchte vergeblichst zu etlichen Anlässen zwischen dem politischen Arm der YPG ,der Kurdischen Demokratischen Einheitspartei (PYD), und der Syrischen Regierung zu vermitteln, um eine längst überfällige Übergabe des Gebiets an Damaskus auszuhandeln.

Während der 2 monatigen Offensive der Türkischen Streitkräfte ist den Kurden in Afrin mindestens 5 mal unterbreitet worden, die inmitten des Krieges unrechtmäßige Einverleibung rückgängig zu machen.

Heroisch ließen hochrangige YPGler, während der kurzweiligen Offensive der Türkisch- Jihadistischen Allianz, offiziell in Stellungnahmen verlauten, man werde bis zum letzten Tropfen Blut kämpfen und das man nicht erwäge Kompromisse mit der Syrischen Regierung einzugehen. Dieses unpragmatische und doch berechnende Verhalten legt nahe, das die Besatzung durch eine fremde Macht den separatistischen Absichten der Syrischen Kurden eher entgegenkommt, als die territoriale Integrität ihres Mutterlandes zu bewahren.

Ein Schuldiger für die niederträchtige Niederlage der YPG ist bereits von der PYD ausfindig gemacht worden. Russia did it ! Moskau habe maßgeblich zum Fall Afrins beigetragen, da es den Syrischen Luftraum für die Türkei nicht sperrte. Ferner habe Russland “die Menschen für seine politischen Interessen in Syrien geopfert,” hieß es in einer offiziellen Stellungnahme, der ehemaligen Kurdischen Selbstverwaltung von Afrin.

Apropos Menschen geopfert. Die Vernichtung Raqqas und die zusammenhängenden zwielichtigen Abkommen mit der ISIS, um Tausende militante Terroristen per US-Luftüberwachung an die Front der Syrisch Arabischen Armee (SAA) nach Deir ez-Zor zu eskortieren, haben Tausenden von Arabischen Syrern im Osten von Syrien ihr Heim und Leben genommen.

Der unter Amnesie leidenden Kurdischen Führung sollte therapeutisch ihre Doppelmoral vor Augen gehalten werden. Raqqa ist eine einzige Ruine, die von den USA lediglich als Stützpunkt genutzt wird. Die Amerikaner werden keinen Finger rühren um die von ihnen annihilierte Infrastruktur der besetzten Stadt wiederherzustellen. Dieser Status Quo scheint den okkupierenden Kurdischen Milizen nicht im geringsten Argwohn zu bereiten. Die Hauptsache ist der Traum von einem illusionären “Rojava” besteht weiter, alles andere ist Nebensache! Unten findet man eine Reihe von Videos, die die FSA-Kontamination von Afrin versinnbildlichen.

Verf.R.R.

 

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