Video: Die Geschichte der Jabbhat al Nusra (Hayat Tahrir al Sham, Al-Qaida ) – Dokumentation

Der de facto Untergang des Islamischen Staates in Syrien ermöglichte es der Syrischen Armee (SAA) den fälligen Terror-Herd in Idlib ins Auge zu fassen, wo die Hayat Tahrir al Sham (HTS, Al-Nusra, Al-Qaida) seit ihrer Verbannung aus Aleppo 2016, Fuß gefasst hat und mit Genehmigung der angrenzenden Türkei, zu einem zu bereinigenden Problem angewachsen ist.

Die Geschichte der HTS reicht bis zu den Anfängen der inszenierten falschen Revolution in Syrien zurück. Im Jahr 2012 tauchte die von den USA und Russland als Terroristen-Gruppierung eingestufte Hayat Tahrir al Sham, unter dem Namen Jabbhat al-Nusra in Syrien auf. Es stellte sich schnell heraus, das die von Mohammed al Joulani angeführte Jihadisten-Fraktion hochgradige militärische Fähigkeiten vorweisen konnte, und somit in der Lage war ihre Vormachtstellung im Jihadisten-Pool in Syrien zu festigen.

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(Mohammed al Joulani der Anführer der HTS)

Laut Berichten seien Joulani und das “Phantom” der ISIS, ihr Anführer, Abu Bakr al-Baghdadi, sich nicht fremd und beide Mitglieder des Islamischen Staates in Irak gewesen. Bagdhadi hätte 2012 al-Joulani damit beauftragt in Syrien einen Al-Qaida Ableger zu gründen, der ortsansässige sympathisierende militante Gruppierungen einverleibt, oder mit ihnen in einer Koexistenz kooperiert.

In dieser Hinsicht erwies sich die Jabbhat al-Nusra als äußerst effektiv. Demnach kooperierte der Al-Qaida Ableger mit allen sich ihm fügenden Terroristen-Gruppierungen in Syrien, und mimte den Brutkasten für diverse bis dato in dem Land operierende Jihadisten-Vereinigungen.

Das größte Territorium das einst unter der Kontrolle der Al-Nusra stand war der östliche Teil von Aleppo, der zweitgrößten Stadt Syriens. Als 2016 die Syrische Armee den Belagerungsring um Ost-Aleppo dermaßen eng zog, so das den ortsansässigen Terroristen nur der Tod bevorstand, streckte die Jabbhat Al-Nusra ihre Waffen und traf ein Abkommen mit der Syrischen Regierung, sich in das Terroristen-Sammelbecken Idlib zurückziehen zu dürfen.

Nach einigen vorherigen Namensänderungen taufte sich die Terroristen-Gruppierung zu Beginn 2017 erneut um, und nannte sich von da an die Hayat Tahrir al Sham. Die Jihadisten-Organisation ist von ihren regionalen Unterstützern -Türkei-Qatar-Saudi-Arabien-beauftragt worden mit einem neuen Namen den Anschein zu erwecken, das sich die Gruppierung von der Al-Qaida losgesagt hätte und sollte bewirken die Einstufung als gelistete Terror-Vereinigung zu umgehen.

Die alternative News-Website Southfront beleuchtete in einer 2-teiligen Dokumentation die Geschichte der Hayat-Tahrir-al-Sham, von ihrer Entstehung bis zu ihrer heutigen Rolle in Syrien. Die bemerkenswerte visuelle Darbietung von Southfront, erklärt anhand Landkarten, Stellungnahmen von der Gruppierung, Nachrichtenberichten, und Informationen von Quellen, wie sich die Hayat Tahrir al Sham zur gegenwärtig mächtigsten Terror-Fraktion in Syrien aufschwingen konnte. In den Mainstream-Medien wird im geringsten Maße nur im vereinzelten auf die Existenz der HTS hingewiesen. Dort kategorisiert man die Terroristen pauschalisiert als “Aufständische” und “Freiheitskämpfer”, daher ist die Dokumentation von Southfront umso aufschlussreicher.

 

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