Russland richtet humanitären Korridor in Ost-Ghouta ein, der umgehend von Al-Qaida Terroristen unter Beschuss genommen wird

Der Russische Präsident, Vladimir Putin, verordnete am 26.Februar die Implementierung einer täglichen Waffenruhe in Ost-Ghouta, die am Dienstag in Kraft treten soll. Überdies soll ein „humanitärer Korridor“ eingerichtet werden über den die Zivilisten die von den Terroristen gehaltenen Regionen verlassen können, darüber berichtete der Iranische Nachrichtensender PressTV

„Auf Anweisung des Russischen Präsidenten mit dem Ziel zivile Opfer in Ost-Ghouta zu vermeiden, wird vom 27.Februar an von 9.00 – 14.00 lokaler Zeit eine humanitäre Pause eingelegt,“ so der Russische Verteidigungsminister, Sergei Shoigu, während einer Zusammenkunft des Ministeriums am Montag in Moskau.

PressTV zufolge sei Putin mit den Worten zitiert worden das ähnliche Waffenruhen in der südöstlichen Stadt Al-Tanf in der Homs Provinz, und in Rukban nahe der Jordanischen Grenze zum tragen kommen sollten,“ so das Zivilisten ungehindert in ihre Häuser zurückkehren können und damit beginnen können ihr Zivilleben wiederherzustellen.“

 

Indes hat eine der ortsansässigen Terroristen-Gruppierungen in Ost-Ghouta offiziell bekannt gegeben, das sie mit der täglichen von Russland initiierten 5 stündigen Waffenruhe einverstanden sind, jedoch die Zivilisten als Faustpfand weiterhin als Geiseln halten wollen. Die Jaish al Islam verkündete am Montag, das sie es ablehne Zivilisten über den eingerichteten humanitären Korridor fliehen zu lassen. Dies legt nahe das die lokalen militanten Jihadisten die Einwohner, weiterhin als menschliche Schutzschilde einsetzen wollen.

Am 27.Februar trat die 5 stündige von Russland beschlossene Waffenruhe in Ost-Ghouta in Kraft, wie Southfront berichtete.

Hingegen können Zivilisten Ost-Ghouta nicht verlassen inmitten von Mörserfeuer, das auf den jüngst von Russischen Kräften angelegten humanitären Korridor in der Nähe von Vafidin niederregnet, so der Russische General, Viktor Pankov, der Oberst der Gruppierung die die Kontrolle über die Deeskalationszone in dem Gebiet innehat.

„Am 27.Februar Um 9.00 Uhr Ortszeit öffnete der humanitäre Korridor zur Evakuierung der Zivilisten aus der Deeskalationszone. Gegenwärtig nehmen Militante den Korridor intensiv unter Beschuss, nicht ein einziger Zivilist ist herausgekommen,“ sagte Pankov gegenüber den Medien.

Southfront zufolge berichtete die Syrische Nachrichtenagentur SANA darüber, das die Hayat Tahrir al Sham (HTS, Al-Nusra, Al-Qaida in Syrien) den Korridor unter Beschuss genommen hätte.

Der Russische Nachrichtensender RT  berichtete diesbezüglich:

Das gleiche Szenario spielte sich damals während der Befreiung von Ost-Aleppo ab. Als der Belagerungsring um das damalig von Terroristen besetzte Gebiet geschlossen wurde, gingen das Syrische Militär und Russische Kräfte nach demselben Schema vor, und richteten diverse humanitäre Korridore ein, um die Evakuierung von Zivilisten aus den umkämpften Gebieten zu ermöglichen. Hingegen wurden damals wie heute die Korridore von der Al-Nusra Front (HTS, Hayat Tahrir al Sham) unmittelbar nach der Verkündigung mit Mörsern unter Beschuss genommen, und von Scharfschützen belagert.

Die im Westen als „Freiheitskämpfer“ glorifizierten Jihadisten scheren sich einen Dreck um das Wohlergehen der Syrischen Bevölkerung, und ziehen aus derer Präsenz in besetzten Gebieten lediglich militärischen Nutzen. Anderenfalls hätten die moderaten Terroristen darauf verzichtet Menschen in Käfige zu sperren um sie als menschliche Schutzschilde nutzen zu können, oder es unterlassen humanitäre Hilfskonvois zu konfiszieren um makaberes Video und Bildmaterial, von verhungernden Menschen parat zu haben. Nichtsdestotrotz möchte man der Öffentlichkeit weismachen, das die „Rebellen“ die Bevölkerung vor der Unterdrückung Assads wappnen wollen. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Verf.R.R.

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