Türkischer Außenminister: Niemand wird die Türkei aufhalten wenn das Syrische Regime die YPG in Afrin unterstützt

ORBISnjus sagt:

Der Türkische Außenminister, Mevlut Cavusoglu, drohte während einer von den staatlichen Türkischen Medien übertragenen Ansprache der Syrischen Regierung Konsequenzen an, sollte sie es wagen ihr Territorium gegen Angriffe der Terroristen-Gruppierung FSA ,und deren Händler der Türkischen Armee zu verteidigen.

Die AKP Funktionäre schwingen bezüglich der Kurdischen Terroristen in Syrien große Reden. Ziehen dennoch mit blutrünstigen Jihadisten in den Krieg, um Landraub zu betreiben. Nebenher erwartet man von der Syrischen Bevölkerung das sie die Freie Syrische Armee, in ihrer Mitte akzeptieren soll. Eine Terroristen-Fraktion die für Tausende Kriegsverbrechen und Verbrechen an der Menschlichkeit verantwortlich ist, und unter einer Decke mit der Al-Qaida und der ISIS steckt.

Die politische und mediale Rückendeckung der FSA, hat Tausende Menschen das Leben gekostet. Cavusoglu seine Besorgnis hinsichtlich der Sicherheit in den eigenen Grenzen ist heuchlerisch, und stinkt nach Doppelmoral. Die Türkische Regierung hat zu mehreren Anlässen verlauten lassen das sie die territoriale Integrität Syriens achten würde, und beabsichtigt dennoch eine von ihr kontrollierte Terroristen-Gruppierung an ihrer Grenze zu platzieren. Dies soll von der Syrischen Regierung, und der Bevölkerung einfach so hingenommen werden.  Cavusoglu seine Anmerkungen erscheinen vor diesem Hintergrund widersprüchlich, und sollten mit aktuellen Fakten entgegnet werden.

“Wir haben eine Operation in Afrin gestartet, um die Bedrohung für unsere nationale Sicherheit zu beseitigen. Wir bestehen immer noch darauf. Jetzt stellt sich die Frage: Werden die Kräfte des Regimes [des syrischen Präsidenten Bashar Assad] nach Afrin eindringen oder nicht? Und wenn sie eindringen, zu welchem Zweck? Wenn sie kommen, um die YPG auszulöschen, gibt es keine Probleme. Wenn sie aber die Terroristen [YPG] unterstützen, wird uns niemand aufhalten. Das gilt für Afrin, Manbidsch und den Osten des Euphrats”, so der türkische Außenminister in einer Ansprache, die vom türkischen Sender NTV ausgestrahlt wurde. (RT Auszug )

Die Erstarkung der Kurdischen Terroristen-Gruppierungen in Syrien ist ein  Nebenprodukt des Krieges, auf das viele Beobachter und Experten in den ersten Tagen des Konfliktes hindeuteten. Demnach müssen die Türkischen Nachrichtendienste ebenso davon Wind bekommen haben. Schließlich ist die Geschichte von der Entstehung des Kurdischen Autonomiegebiets im benachbartem Irak jedem bekannt. Wahrscheinlich ist das dieser Fakt von Beginn an mit einberechnet wurde, um bei einem fehlgeschlagenem Regime Change einen Vorwand anführen zu können, der eine zukünftige Türkische militärische Präsenz in Syrien aus der Sicht von Ankara gerechtfertigt. Anno 2018 und wir befinden uns inmitten dieses Szenarios.

Verf.R.R.

 

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