ISIS macht Geld in Online-Casinos- Russischer UN-Botschafter

Die Libanesische News-Website Al-Masdar-News (AMN) berichtet unter Verweis auf die Russische Nachrichtenagentur TASS, das der Umsatz des Islamischen Staats aus dem Ölverkauf auf monatlich US$2 Millionen herabgesunken sei, und die Terroristen-Organisation nach neuen Finanzquellen Ausschau halte, wie der Russische Botschafter der Vereinten Nationen, Vassily Nebenzya, am Donnerstag vor dem UN-Sicherheitsrat angeblich verlauten ließ.

„Als Ergebnis der erfolgreichen Operationen der Syrischen Streitkräfte, die die Unterstützung der Luft und Raumfahrtkräfte der Russischen Föderation genießen, hat der Islamische Staat den Zugang zu den Erdöl und Gasvorkommen, und zu den Kanälen für den Transport und den Verkauf verloren ,“ sagte Nebenzaya laut AMN.

„Die Daten die uns vorliegen deuten darauf hin das die Organisation gegen Ende 2017 höchstens US$2 Millionen monatlich einnahmen…Der gesamte Umsatz im gesamten Mittleren-Osten ist auf US$3 Millionen gesunken,“ so der Russische Botschafter.

Ferner hätte Nebenzaya zum Vergleich UN-Daten aus 2016 hinzugezogen, die angeblich besagten das der Islamische Staat $260 Millionen in dem Jahr, aus Erdöl-Verkäufen eingenommen hätte, so AMN.

„Unter diesen Umständen stürzte sich der IS in eine verzweifelte Suche nach neuen Quellen für den Lebensunterhalt, „ sagte er. „Sie verfeinern ihre Fähigkeiten in der Anwendung aktueller Technologien. Zum Beispiel stehlen Komplizen von den Terroristen die Gelder von unschuldigen Zivilisten, mittels Internetshops in eines der benachbarten Länder Syriens.“

„Die Kämpfer des Kalifats sind auch nicht beschämt darüber mittels Online-Casinos Geld zu machen,“ sagte Nebenzaya angeblich und hätte hinzugefügt ,das die Militanten intensiv das bereits etablierte System von Messengers, und das informelle System zum finanziellen Ausgleich im Mittleren Osten, Afrika und Asien,  Hawala, nutzen würden. Hawala werden laut Expertenmeinung Geldwäsche und Finanzierung von Terrorismus nachgesagt, so AMN.

„Die kriminellen Einnahmen erreichen des öfteren vermehrt Konten von hoch ansehnlichen Finanzinstitutionen im Persischen Golf , Europa, den Mittleren Osten und Zentralasien,“ habe Nebenzaya verlauten lassen, und hinzugefügt das Russland die Informationen diesbezüglich längst an die Arbeitsgruppe für finanzielle Maßnahmen (FATF) übergeben hätte, heißt es.

Überdies hätte Nebenzaya darauf aufmerksam gemacht, das die ISIS anstrebe in legale Geschäfte außerhalb des Mittleren Osten zu investieren.

„Einige westliche Unternehmen scheinen ebenso einen Reiz danach zu haben Geschäfte mit Terroristen zu machen,“hob der UN-Botschafter hervor. „Wir denken das solche Angelegenheiten eine Untersuchung der Behörden der Länder erfordern, in denen diese auftreten.“

Verf.R.R. Quelle: Al-Masdar-News

 

 

 

 

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