Israel gedenkt sich der Freien Syrischen Armee zu bedienen um 40 km tiefe Sicherheitszone zu etablieren

Israel bediene sich angeblich mehrerer Gruppierungen der Freien Syrischen Armee (FSA),um mittels eines drei Phasen Plans eine 40 km tiefe “Sicherheitszone” im Süden Syriens einzurichten, das berichtet die alternative News-Website Southfront, unter Verweis auf The Intercept.

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Aus dem Bricht von The Intercept gehe hervor das Israel bereits die erste Phase seines Plans vollendet hätte, und gegenwärtig mit diversen Israelischen und Amerikanischen Nichtregierungsorganisationen (NGO) zusammenarbeiten würde, um die 2.Phase abzuschließen. Das Ziel dieses Vorstoßes sei die Zurückdrängung der Hisbollah und Iranisch-gestützten Kräften. Es heißt das die Sicherheitszone, die Kräfte 40 km von der Israelischen Grenze entfernen soll, und wie ein anonymer FSA-Offizier bekannt gegeben hätte sei Israel sogar gewillt diese Kräfte, “bis nach Hama” zu vertreiben, so Southfront.

Eine anonyme Quelle aus Kreisen der Syrisch Arabischen Armee (SAA) hätte gegenüber The Intercept enthüllt, das eine kleine Gruppierung der Israelischen Armee und Geheimdienstbeamten im Juli 2017 in der westlichen Provinz von Daraa eingedrungen seien, und sich mit Kommandeuren der 2 FSA-Gruppierungen  Liwa Jaydour und Jaysh al-Ababil, getroffen hätten.

Es heißt das angeblich im September 2017, ein weiteres Treffen zwischen Israelischen Repräsentanten und Kommandeuren der Liwa Jaydour, der Golan Ritter und der Syrischen Revolutionären Front in der Grenzstadt Rafid in der südlichen Provinz von Quneitra stattgefunden hätte, wie The Intercept berichtet.

Abu Ahmad ein Syrischer oppositioneller Aktivist hätte gegenüber The Intercept eingeräumt, das gegenwärtig mehrere FSA Gruppierungen im Süden Syriens von der Israelischen Seite Geld und Waffen erhalten würden, dies hätte sich insbesondere gesteigert nachdem das US-Militär-Operationszentrum (MOC) in Jordanien seine militärische Unterstützung für FSA-Gruppierungen nicht verlängert habe, so Southfront.

“Jordanien hat aufgehört ihnen Waffen zu schicken, also wendeten sie sich stattdessen an Israel,” hätte Abu Ahmad gegenüber The Intercept geäußert, heißt es.

Der Bericht von The Intercept hätte ebenso enthüllt das die Israelische Armee als Teil der zweiten Phase des Israelischen Plans zur Etablierung von Sicherheitszonen, damit begonnen hätte eine 500 Mann starke FSA Grenzpolizei zu trainieren und auszurüsten. Diese Grenzkraft sei dafür vorgesehen an den Außengrenzen der Sicherheitszone zu patrouillieren.

Laut Southfront sei dies nicht das erste mal gewesen das die Koordination zwischen Israel und FSA-Gruppierungen, an die Öffentlichkeit geraten wäre. Am 2.Dezember hätte angeblich die oppositionelle News-Website Enab Baladi preisgegeben, das die FSA und die Israelische Armee sich gemeinsam für einen Angriff vorbereiten würden, auf die in der westlichen Provinz von Daraa ansässige ISIS affiliierte, Khalid ibn al-Walid Armee.

Mehreren oppositionellen Quellen zufolge werde der gemeinsame Angriff möglicherweise Ende Januar durchgeführt, und es bestehe die Möglichkeit das dieser Vorstoß Teil des Israelischen Sicherheitszonen-Plan sei.

Es heißt das Israel indirekt die FSA-Gruppierungen in Süd-Syrien kontrollieren könnte, um die ISIS-Bedrohung in der westlichen Provinz von Daraa zu eliminieren. Hingegen werde es viel komplizierter sein eine 40 km weitreichende Sicherheitszone im Süden Syriens zu errichten, da die Syrisch Arabische Armee große Teile des Gouvernements Daraa kontrolliere, inklusive mehr als die Hälfte der Stadt Daraa.

Verf.R.R. Quelle: Southfront

 

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