Videos/Fotos: Die Al-Qaida Infanterie der Türkei mit dem Namen “Freie Syrische Armee”

ORBISnjus:

Die Terroristen-Gruppierung, Frei Syrische Armee (FSA), die seit Jahren als Stellvertreter der Türkei im Syrien-Konflikt für Unheil sorgt, fungiert als de facto Infanterie der Türkischen Streitkräfte in der 3 Tage alten Militäroperation “Olivenzweig”, die gegen Kurdische Milizen in Afrin gerichtet ist.

Die Türkei hat jüngst die Ziele der Operation verkündet, die darauf hinauslaufen eine weitere Jihadisten-Hochburg in Syrien aus den Boden zu stampfen. 10 000 km² an der Türkischen Grenze im Norden Syriens sind für die Terroristen der FSA vorgesehen, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme der Türkischen Regierung.

Jüngst haben sich verschiedene FSA-Divisionen der Al-Qaida in Syrien (HTS,Al-Nusra) angeschlossen, um den Vorstoß der Syrischen Armee (SAA) zur Befreiung Idlibs aufzuhalten, und die legitime Dezimierung von Terroristen zu stoppen. Türkische Medien projizieren in Propaganda-Berichten und Dokumentationen ein utopisches Bild von dem Terror-Sammelbecken Idlib, und versuchen mit Slogans wie “die letzte Bastion der Revolution” den Kreaturen der Al-Qaida einen legitimen Anstrich zu verpassen.

Die Hayat Tahrir al Sham in Idlib hat noch nie ein Geheimnis aus ihrer Abhängigkeit von der Türkei gemacht. Der Anführer der Al-Qaida affiliierten Terroristen-Gruppierung, Mohammed Al-Julani, hat jüngst eingeräumt, das die Türkei ein enger Verbündeter seiner Miliz sei, und das ihre Soldaten unter seinem persönlichen Schutz stehen würden.

Die FSA die gegenwärtig in Afrin im Einsatz ist, verkörpert ein mit der ISIS identisches degeneriertes Konstrukt aus zusammengewürfelten Terroristen, die alle gemeinsame Sache in Syrien machen, um im Auftrag von dritten Mächten die Regierung zu stürzen.

Was in der Türkei nicht erwünscht ist, soll Syrien einfach schlucken. Die erneute Etablierung von Terror-Netzwerken auf fremdem Hoheitsgebiet, führt zu einer bewussten Verlängerung der Misslage in dem jeweiligen Land. Einen Terror-Korridor gegen einen anderen einzutauschen, um die schwindende Kontrolle in dem betroffenem Land beizubehalten, fächert den Krieg erneut an.

 

Die Syrisch Arabische Armee (SAA), die Hisbollah, sämtliche Pro-Regierungskräfte und die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) werden das von Ankara beabsichtigte FSA-Terror-Nest in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft ebenso nicht dulden, wie die Türkei auf ihrem Boden keine Terroristen gewähren lässt, und gegen die PKK unerbittlich legitim vorgeht. Der Unterschied ist das die Türkei seit Jahren in einem fremden Staat interferiert, und diverse geächtete Terroristen-Gruppierungen unterstützt hat, die den Regime Change herbeiführen sollten.

 

Was würde Ankara davon halten wenn Damaskus die Kurdischen Terroristen in der Türkei bis an die Zähne bewaffnet, sie finanziell unterstützt, ihnen politische Rückendeckung verschafft und einen sicheren Hafen böte?

In den Mainstream Medien werden die Meinungen der Syrischen Bevölkerungen über die diversen Terroristen-Gruppierungen wie die FSA, nicht im geringsten übertragen. Die NATO-Staaten meinen zu wissen was das beste für das Syrische Volk ist, wie sich die Demographie durch Teilung gestalten soll, und sich für sie auszahlt. Die zum Großteil säkulare sich nicht über Konfession definierende Syrische Bevölkerung, verabscheut sämtliche importierten salafistischen und wahabitischen Ideologien, die der Leitfaden für Terroristen-Gruppierungen in Syrien sind.

Die Operation “Olivenzweig” liegt nicht im Interesse des Syrischen Volkes, das jegliche Präsenz von Türkischen Organen in seinen Grenzen als feindselig wahrnimmt. Der Türkische Präsident hat nur nach einem Vorwand gesucht, um in Syrien einzumarschieren, den ihnen sein US-NATO-Partner mit der Bewaffnung der Kurdischen Milizen lieferte.

Aus dem Nichts heraus ist die schon lang geplante Pufferzone der Türkei wieder auf dem Tisch, und soll mit Hilfe der Amerikaner in Nord-Syrien entstehen. Die dissoziierenden Handlungen der Vereinigten Staaten bezüglich ihrer angeblichen Kurdischen Partner in Syrien, lassen darauf schließen, das die Reaktion Ankaras hinsichtlich der Kurdischen Terror-Gruppierungen zuvor zwischen der Türkischen Führung und Washington ausgeklügelt worden ist, und der Öffentlichkeit die Scharade von einem Zerwürfnis zweier NATO-Partner vorgespielt wurde.

Vor allem das Timing der Türkischen Militäroperation ist entscheidend. Gegenwärtig verbucht die Syrische Armee (SAA) rapide Erfolge auf dem Schlachtfeld, und wird in den kommenden Monaten Idlib von der Hayat Tahrir al Sham säubern. Diese Militäroperation wird von Russischen Streitkräften begleitet, was Ankara die Hände bindet direkt gegen die SAA einzuschreiten, und dazu führen wird das der Einflussbereich in dieser Region, für die Türkei aussterben wird.

Von dem Standpunkt der Türkei aus schafft sie sich eine neue Region im Norden-Syriens, um gegen internationales Recht ein anderes Stück Syriens zu besetzen. Die Terroristen der FSA sollen in den Augen der Türkei zukünftig die Städte Afrin und Manbij beherbergen und werden ein legitimes Ziel für Anti-Terror-Operationen der SAA und ihren nicht zu unterschätzenden Alliierten abgeben.

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Verf.R.R.

 

 

 

 

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