Videos/Fotos: Der Türkei ihre “Olivenzweig” Operation, 22 Jan 2018

Der dritte Tag der Türkischen Militäroperation “Olivenzweig” gegen Kurdische YPG/YPJ Kräfte in Afrin hat begonnen. Laut der Türkischen Tageszeitung Haberturk seien 6400 Soldaten der Türkischen Streitkräfte in der Operation involviert. Das Blatt hätte hinzugefügt das in den vergangenen 2 Tagen der Operation, die Türkischen Kräfte 7,5km vorgestoßen seien und 9 Dörfer erobert hätten, das berichtet die alternative News-Website Southfront.

Am 22.Januar hätten Kurdische Quellen angeblich behauptet das YPG-Mitglieder in Afrin, 2 weitere Türkische Kampfpanzer zerstört haben sollen. Hingegen seien diese Berichte, wie die vorherige Meldung von 3 zerstörten Kampfpanzern nicht von Videos und Fotos belegt worden, heißt es. Indes hätten Türkisch-geführte Kräfte die Dörfer Sheikh Hrouz, Sheikh Bassi, Merso und Haftar  annektiert.

Im Gegenzug hätte ein Repräsentant des syrischen Kurdistan in Moskau, Rodi Osman, behauptet, das die YPG/YPJ die Türkischen Streitkräfte und ihre bewaffneten Gruppierungen forciert hätten, sich von dem gesamten zuvor eroberten Gebiet zurückzuziehen.

Die Russische Nachrichtenagentur Sputnik zitierte angeblich Osman wörtlich:

“Türkische Kräfte und mit ihnen verbundene Gruppierungen haben versucht mit der Unterstützung von der Luftwaffe und Raketenangriffen, in das Territorium der Syrischen Stadt Afrin einzudringen. Hingegen haben die Syrisch Demokratischen Kräfte 5 Stellungen unter Beschuss genommen..Die Gebiete die sie zuvor betraten verließen sie wieder, als die Kurden sie unter Beschuss nahmen und sie zum Rückzug zwangen.”

Laut Southfront hätte Osman hinzugefügt das 10 Türkische Soldaten und 20 pro Türkische Militante, während der Zusammenstöße getötet worden seien. Hingegen hätten pro-Türkische Quellen bereits genug Foto und Videomaterial veröffentlicht, um zu bestätigen das Stellungnahmen bezüglich des angeblichen nichtigen Fortschritts der Türkischen Streitkräfte, unbegründet seien.

Pro Türkische Militante in Sheikh Hrouz:

Es heißt das Büro für öffentliche Diplomatie des Türkischen Premierministers hätte eine offizielle Liste der Gründe für die Militäroperation veröffentlicht. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu publizierte eine Übersetzung der veröffentlichten Anmerkung mit dem Titel

“Was die Türkei mit der Afrin Operation beabsichtigt”:

  • Die Sicherstellung der Übernahme eines 10 000 km² Gebiets durch die Türkisch gestützte Freie Syrische Armee (FSA)
  • In Anlehnung an die “Euphrates Shield Operation und der Operation in Idlib, gilt es  zu verhindern das die geächtete Kurdistan Arbeiterpartei (PKK) das östliche Mittelmeer erreicht.
  • Die Eliminierung der Möglichkeit den geographischen Kontakt der Türkei, zur Arabischen Welt zu verlieren.
  • Die Gewährleistung der Sicherung unserer Grenzen mit Syrien.
  • Die Verhinderung einer Unterwanderung, der Syrischen Demokratischen Einheitspartei  (PYD) und der PKK, in die Türkei, über die Amanos Berge.
  • Die Vorbeuge des Vorbruchs einer Terror-Organisation zum Mittelmeer und zur gesamten Welt.
  • Die Herstellung der Kontrolle über die Region Tel Rifaat, und die Sicherstellung zur Rückkehr der Zivilisten in ihre Heimatländer.
  • Die Gegenwirkung zur US-Unterstützung für eine Terroristen-Organisation.

Das Büro hätte angeblich 3 Artikel hinzugefügt die schildern sollen ” Warum  Afrin wichtig für die Türkei ist,”die wie folgt lauten:

  1. Afrin ist entscheidend um die Sicherheit der Türkischen Grenzprovinzen beizubehalten, und für die Sicherstellung der Sicherheit in dem Gebiet der “Euphrates Shield Operation”.
  2. Die Präsenz von Terroristen-Organisationen in Afrin bedeutet das die gesamte süd-Türkische Provinz Kilis, und ein Großteil der Provinz Hatay in Reichweite von Terroristen-Organisationen sind.
  3. Die Türkei sieht den Zusammenschluss des Kobane Gebiets mit Afrin, als die wichtigste Säule des “Kurdischen Korridor”Projekts an.
An der Operation beteiligte Türkische Kampfpanzer

1-174

2-45

3-34

4-25

Pro Türkische Militante

1-175

2-46

3-35

4-26

Verf.R.R. Quelle: Southfront

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