Die USA sind trotz der Annäherung zwischen Nord und Süd-Korea auf Krieg gestimmt.

ORBISnjus sagt:

In den vergangenen Tagen erreichten die Medien positive Nachrichten von der Koreanischen Halbinsel, die hingegen keinen Anklang in den USA fanden. Während sich Pyongyang und Seoul zu einem bilateralen Treffen überwunden haben und bekannt gaben gemeinsam bei der kommenden Winterolympiade in Süd-Korea unter einer Flagge einzulaufen, und sogar gemeinsame Sportteams antreten zu lassen, haben die Vereinigten Staaten Handlungen vollzogen, die der Welt erneut signalisierten, das Frieden nicht auf der Agenda der Amerikaner steht.

Trotz der Ankündigung der USA in dem Zeitraum der Olympischen Winterspiele keine Militärübungen auf der Koreanischen Halbinsel durchführen zu wollen, sind Vorbereitungen getroffen worden die nahelegen das nach Auffassung der Amerikaner, ein Krieg gegen Nord-Korea bevorsteht. Laut Medienberichten haben die USA erneut ihre Militärpräsenz in der Region erhöht. Demnach seien weitere Kriegsschiffe und Militärflugzeuge nach Guam entsendet worden, darunter atomwaffenfähige B2 Tarnkappenbomber.

Indes sind Amtsträger der am Koreakrieg (1950-1953) beteiligten Staaten auf Initiative der USA in Vancouver, Kanada, zusammengetroffen, um einen zukünftigen bellizistischen Verhaltenskodex bezüglich Pyongyang festzulegen. Überdies waren die beiden an Nord-Korea angrenzenden Weltmächte nicht zu der Anti-Friedenskonferenz in Kanada geladen. Und natürlich trug der US-Präsident seinen Teil dazu bei den Traum des Militärischen Industriellen Komplexes von einer Invasion in Nord-Korea, am leben zu lassen. Trump ließ jüngst verlauten das er der Auffassung sei, das sich mit Nord-Korea nicht über Frieden verhandeln lasse. Auf die jüngsten Vorstöße der US-Administration lässt sich schließen das man nicht erfreut ist über eine Versöhnung zwischen Nord und Süd, auf der Koreanischen Halbinsel. Anders ist das konterkarierende Verhalten der Amerikaner nicht zu deuten.

RT berichtet

 

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