Erdogan will in Syrien Terroristen mit Terroristen bekämpfen

ORBISnjus sagt:

Der Türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, hat jüngst in Aussicht gestellt gemeinsam mit Terroristen, Terroristen zu bekämpfen. Erdogan bezog sich dabei auf die mögliche Militär-Operation der Türkei, zur Eliminierung der Kurdischen Terror-Gruppierungen SDF und YPG in Afrin, und darüber hinaus. Syrische “Oppositionelle” seien laut Erdogan eingeladen, um an einer möglichen Intervention in Manbidsch teilzunehmen. Von welchen Oppositionellen der Türkische Präsident spezifisch sprach, ging aus seinen Anmerkungen vor seinem Parlament nicht hervor.

Meint er die Hayat Tahrir al Sham (Al-Nusra) auch bekannt als die Al-Qaida in Syrien, die in Vergangenheit bereits zu etlichen Anlässen mit Türkischen Kräften kooperierte; oder vielleicht ja die von der Türkei unterstützte international als Terror-Gruppierung anerkannte Islamische Turkestan Partei, die mit von der Türkei gelieferten Militärfahrzeugen in die Schlacht zieht, um Syrische Soldaten zu enthaupten; oder den Al-Qaida Ableger Ahrar al Sham; oder die Noureddin Al-Zinki Bewegung die Kinder vor Kameras enthauptet; oder doch der Islamische Staat der dank der Türkei einen Käufer für schwarzes Gold sicher hatte, das von Syrien illegal entwendet wurde; oder die Freie Syrische Armee (FSA) die als Vorwand vom Westen etabliert wurde um inoffiziell Terror-Gruppierungen zu bewaffnen.???

Indes haben sich offiziell alle die oben benannten Terror-Gruppierungen zusammengeschlossen, um den Vorstoß der Syrisch Arabischen Armee (SAA) und den Alliierten in Idlib einzudämmen. Die “Oppositionellen” auf die der Türkische Präsident Bezug nahm sind allesamt Anhänger diverser Terror-Gruppierungen und Organisation. Die Doppelmoral die Erdogan an den Tag leg,t im Hinblick auf die “Terrorbekämpfung” in Syrien, ist schockierend. Was Erdogan den USA vorwirft, praktiziert er seit Jahren selber illegal in Syrien. Nämlich eine Terroristen-Gruppierung gegen eine andere ins Rennen schicken.

Verf.R.R.

Sputnik berichtet:

 

Erdogan hatte jüngst im Parlament erklärt, an der umfassenden Offensive gegen die YPG-Kräfte, die in der Türkei als Terroristen gelten, könnten syrische Oppositionelle teilnehmen. Dabei wären Gefechte nicht nur in Afrin, sondern auch in Manbidsch möglich.

Dabei hatte Russland noch im September 2017 mehrere Abteilungen seiner Militärpolizei nach Afringebracht, die dort die Einhaltung der Waffenruhe in der so genannten „Deeskalationszone“ überwachen. Russische Kräfte gibt es auch in Manbidsch.

Erdogan verlangt von seinen Verbündeten direkt, „Ankara bei seinem Kampf gegen die Terroristen nicht im Weg zu stehen“. Sonst wären negative Folgen möglich. An wen diese Warnung gerichtet war, ist nicht ganz klar. Aber die früheren Drohungen gegen die Kurden und die von den USA angeführte Koalition ließen sich auch als Signal an Russland deuten, dessen Friedensstifter in Afrin und Manbidsch weilen.

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