10 000 Leichen quer durch Raqqa in Massengräbern verscharrt- Syrischer Beamter

Ein leitender Syrischer Beamter des Gesundheitswesen soll bekannt gegeben haben, das Mitglieder der Terroristen-Gruppierung ISIS 10 000 Menschen exekutiert hätten, und die Leichen in Massengräbern, quer durch die Nordsyrische Stadt Raqqa, verscharrt haben sollen, das berichtet der Iranische Nachrichtensender PressTV unter Verweis auf Arabische Medien.

Der Generaldirektor der Syrischen medizinischen Forensik,Zaher Hajo, hat angeblich der arabischsprachigen Al-Watan Tageszeitung mitgeteilt, das seine Kollegen die Präsenz von 4000 Leichen in einem einzigen Grab bestätigt hätten.

Ferner habe Hajo geäußert das der Syrische Gesundheitsminister, Nizar Yazigi, die Formierung eines Komitees angeordnet hätte, um die sterblichen Überreste der Opfer einzusammeln, und sie zum Militärkrankenhaus im Nordwesten von Aleppo zu transferieren. Der Beamte äußerte angeblich gegenüber dem Blatt, das die Identifizierung der Leichen anhand der Zähne und Knochen, nächste Woche beginnen soll, und habe hervorgehoben das er dem Komitee vorsitzen werde, so PressTV.

Es heißt das die Massengräber in Gebieten entdeckt worden seien, die gegenwärtig von den sogenannten Syrisch Demokratischen Kräften kontrolliert werden.

Laut PressTV haben die SDF am 20.Oktober 2017 die Befreiung Raqqas bekannt gegeben, nachdem sie angeblich die ISIS-Terroristen aus der Stadt vertrieben hätten. Die US-gestützten Kräfte ließen daraufhin verlauten, das die politische Zukunft der Stadt und der Provinz, im Rahmen eines dezentralisierten, föderalen demokratischen Syrien festgelegt werde. Damals hätte der Sprecher der SDF, Talal Silo, angeblich verlauten lassen, das die Gruppierung die Kontrolle über Raqqah an den “Zivilrat Raqqa” übergeben würden.

Indes habe die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) gesagt, das die angeblichen SDF Operationen Zivilisten getötet, und fast die gesamte Infrastruktur der Stadt vernichtet hätten.

Verf.R.R. Quelle: PressTV

 

 

 

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