Prinz Al-Waleed wurde in ein Hochsicherheitsgefängnis überliefert, nachdem er sich weigerte 6 Milliarden zu zahlen

Medienberichten zufolge ist der Saudische Prinz Alwaleed Bin Talal vom Ritz Carlton in ein Hochsicherheitsgefängnis transferiert worden, nachdem er sich geweigert haben soll $6 Milliarden für seine Freiheit an den Kronprinzen, Mohammed Bin Salman, auszuzahlen, das berichtet die alternative News-Website Zero-Hedge unter Verweis auf diverse Medien.

Es heißt das Quellen gegenüber der News-Website, Middle East Monitor, geäußert hätten das 60 zuvor im Ritz Carlton unter Hausarrest gestellte Personen, in das Hochsicherheitsgefängnis Al Ha’ir überliefert worden seien. Darunter befänden sich angeblich Prinz Al-Waleed Bin Talal, Prinz Turki Bin Abdullah und mehrere Regierungsbeamte, die sich geweigert hätten für ihre Entlassung riesen Geldsummen zu zahlen.

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(Das Al-Hair Gefängnis)

Ferner seien brisante Details von Prinz Al-Waleed Bin Talals Verhaftung ans Tageslicht gekommen. Laut einer Quelle der Tageszeitung Daily Mail, sei der 17 Milliarden schwere Al-Waleed, von dem Kronprinzen in eine Falle gelockt worden. Mohammed Bin Salman (MBS) hätte Al-Waleed angeblich zu einem Meeting in seinen Al Yamamah Palast eingeladen, um den Prinzen in Sicherheit zu wiegen. Eine Nacht vor dem anberaumten Meeting, sei Al-Waleed von Beamten des Kronprinzen unter Arrest gestellt worden, heißt es.

Die Quelle gegenüber der Daily Mail:

“Plötzlich um 2.45 Uhr wurden alle seine Personenschützer entwaffnet und die Royale Garde von MBS stürmte rein,” sagte die Quelle.

“Er wurde aus seinem eigenen Schlafzimmer geschliffen, in Handschellen gelegt, auf den Rücksitz eines SUVs gesetzt und wie ein Krimineller verhört.”

“Sie haben sie an den Füßen aufgehängt nur um eine Botschaft auszurichten.”

Wie die Daily Mail im November berichtete, hätten vermutlich von Academi angestellte Söldner, die Gäste von MBS im Ritz Carlton an ihren Füßen aufgehängt, und während Verhören brutal physisch malträtiert. Academi ist ein Nachfolger der berüchtigten privaten Sicherheitsfirma Blackwater. Laut Zero-Hedge hätten sich diese Behauptungen in den arabischsprachigen sozialen Medien wie ein Lauffeuer verbreitet, und sogar der Libanesische Präsident, Michel Aoun, hätte MBS bezichtigt Söldner einzusetzen.

Indes wäre keiner von Prinz Al-Waleeds mächtigen Freunden auf die Idee gekommen ihn zu verteidigen.

CNBC: berichtet

Eine der erstaunlichsten Aspekte von Talals Festnahme ist wie still die lange Liste seiner einflussreichen Freunde diesbezüglich ist. In dieser Woche fand sein Schicksal zumindest Erwähnung in einer Stellungnahme zweier ehemaliger Französischer Präsidenten, die ihre Besorgnis bezüglich Al-Waleeds Zustand äußerten. Doch seien wir mal ehrlich: einige Worte von ein paar Französischen Präsidenten, sind Peanuts.

Und jetzt sitzt Al-Waleed in einem wirklichen Gefängnis, verbunden mit einer Regierung die aggressiv Geld und Vermögen konfisziert, und immer noch kein Aufschrei seiner ausländischen Freunde.

Verf.R.R. Quelle: Zero-Hedge

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