Washington Post Journalistin preist auf Twitter bekannten Jihadisten als mutigen Reporter

( Abu Omar und Abdullah al-Muhaysini „Brothers in Arms“)

Einer Büroleiterin der Washington Post in Beirut ist laut RT auf Twitter ein Fauxpas unterlaufen, bei dem die angebliche Courage eines sich als Journalisten ausgebenden radikalen Islamisten kommentiert wurde.

Am 11.Januar hat die Washington Post Journalistin, Liz Sly, ein Video retweetet, in dem zu sehen ist wie ein Mann mit einem Mikrofon angeblich in der Nähe von Idlib inmitten eines Luftschlags die Lage vor Ort dokumentiert. Sly kommentierte das Video folgendermaßen:

„Der Syrische Journalist der auf einem offenen Feld steht während Bomben um ihn herum explodieren, kann sich glücklich schätzen am leben zu sein. Keine Flak, Jacke oder Helm. Man kann ihn kaum hören, hinsichtlich der Explosionen. Er und seine Kollegen sind sehr mutig.“

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Laut RT habe Sly in einem späteren Post den angeblichen „mutigen“ Journalisten als Tahir al-Umar identifiziert und darauf hingewiesen, das dieser für das „Freie Syrische TV“ tätig sei.

Die Beschreibung der Washington Post Büroleiterin sei daraufhin auf Twitter von mehreren Kommentatoren vehement angefochten worden. Inklusive Journalisten die darauf hindeuteten, das der Protagonist in dem Video, der auch Abu Omar genannt werde, nicht gerade das Aushängeschild für journalistische Aufrichtigkeit sei, sondern ein „Islamistischer Cheerleader“, so RT.

Omar würde laut RT keinen Hehl aus seiner Gefolgschaftstreue machen. In seinen Posts auf seinem Twitter Account preist er die erbrachten „Opfer“ der „Mudschaheddin“ der „noblen Jihadisten“ , und drückt seine hämische Freude über die Verluste des Feindes aus, die von der ISIS und anderen radikalen beigebracht wurden.

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„Die schiitischen Milizen wurden an der Syrisch/Irakischen Grenze in Hackfleisch verwandelt. Fünf Bomben-Trucks des Islamischen Staats sind explodiert, 60 Tote und dutzende Verwundete,“ habe Omar am 8.August 2017 geschrieben und heftete der Nachricht zwei lachende Emojis an, so RT.

Am 4.August 2017 schrieb Omar:

„Wir flehen Allah an, die Ränge der Mudschaheddin und den anderen Kämpfern zu vereinigen.“

Laut RT sei Abu Omar 2016 in der salafistischen Jihadisten-Gruppierung, Jund al-Aqsa, eingegliedert gewesen. Die Jund al Aqsa operierte angeblich unter einer Jihadisten-Allianz, die von dem Saudischen Kleriker, Abdullah al-Muhaysini, angeführt worden sei. Muhaysini wird von den USA als Terrorist angesehen. Auf einem undatierten Foto posieren Omar und Muhaysini, gemeinsam für die Kameras. Ferner habe Omar in etlichen Berichten die Kämpfer der Jund al-Aqsa, als Helden bezeichnet.

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(Abu Omar und Abdullah al-Muhaysini „Brrothers in Arms“)

RT hat sich angeblich mit der Büroleiterin der Washington Post in Beirut, in Verbindung gesetzt. Liz Sly habe angemerkt das nichts existieren würde, für was man sich entschuldigen müsste, da sie den „Mut“ des Jihadisten-Unterstützer kommentierte, während die Neigungen zu dem Islamischen Staat irrelevant seien, heißt es.

„Ich bestreite das ich den Journalisten oder seinen Journalismus gelobt habe. Ich habe darauf hingewiesen das es mutig ist, auf einem offenem Feld zu stehen und weiter zu sprechen während sich um dich herum Explosionen ereignen,“ habe Sly gegenüber RT geäußert.

Verf.R.R Quelle: RT

 

 

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