Monate nach der Befreiung von Mosul operiert die ISIS immer noch in der Stadt

Seit der Befreiung der Irakischen Stadt Mosul von der ISIS am 20.Juli 2017, hätten viele Irakische Aktivisten wiederholend davor gewarnt, das durch die Gefechte verursachte massive Zerstörung innerhalb der Stadt und hohe Opferzahl unter Zivilisten, die Einwohner in die Fänge der ISIS geraten würden. Nur Monate nach der Befreiung der Stadt von ISIS seien diese Warnungen zur selbsterfüllenden Prophezeiung geworden, das berichtete Southfront unter Verweis auf Amaq.

Die mit der ISIS in Verbindung stehende Nachrichtenagentur Amaq habe am 6.Januar behauptet das ISIS-Zellen einen Verwalter des Bezirks al-Intisar, und zwei Mitglieder des Irakischen Nachrichtendienst in den Bezirken al-Thalathin und Sumar, im Osten von Mosul getötet hätten, heißt es.

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Ost-Mosul wurde am 24. Januar 2017 durch die Irakische Armee komplett befreit. Seitdem seien Hunderttausende Zivilisten in Ihre Häuser vor Ort zurückgekehrt, im Gegensatz zu dem westlichen Teil von Mosul, der komplett von den Gefechten innerhalb der Stadt zerstört worden sei, so Southfront.

Der Britischen Tageszeitung The Telegraph zufolge seien über 8000 Zivilisten während der Schlacht in Mosul ums Leben gekommen, überwiegend durch Luftschläge der US-geführten Koalition, heißt es.

Mehrere Irakische Aktivisten hätten die Irakische Regierung dazu aufgerufen, eine Aufmerksamkeits-Kampagne gegen den Terrorismus in Mosul einzuleiten, um zu verhindern das Terroristen-Gruppierungen die Auswirkungen der Schlacht ausnutzen, um weitere Personen zu rekrutieren. Hingegen habe die Irakische Regierung wenig dafür getan, der ISIS-Ideologie in der vom Kriege gebeutelten Stadt Einhalt zu gebieten, so Southfront.

Die ISIS sei immer noch in der Lage Einwohner zu rekrutieren und ihr Netzwerk wiederherzustellen, um Vorbereitungen zu treffen im Irak erneut aufzusteigen.

Verf.R.R. Quelle: Southfront

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