Die extremistische Gesellschaft Israels

Der konfessionelle Extremismus in Israel, der sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht und von Leitfiguren wie Politikern in der Knesset, dem Israelischen Parlament, öffentlich ausgelebt wird, ist ein Thema was die Mainstream Medien komplett ausblenden.

Es spielt keine Rolle welche Menschenrechtsverletzungen von dem letzten  Apartheid-Regime auf Erden begangen werden. Kritik an Israel ist ein Karriere-Killer! Sollte sich ein Mainstream-Journalist/in wagen für die unterdrückten Palästinenser Partei zu ergreifen und Israel wahrhaftig zu kritisieren, stehen ihm ungemütliche Zeiten bevor, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Abstempelung zum Antisemiten führen werden.

Das Urgestein von CNN Jim Clancy das über 30 Jahre für den Sender tätig war, hat im Januar 2015 die unsichtbare Linie überschritten, und deutete in einer Diskussion auf Twitter mit einem politischen Aktivisten namens Oren Kessler, auf die nach Internationalem Recht illegalen jüdischen Siedlungen und die Kriegsverbrechen Israels hin.

Clancy benutzte in dem Dialog das Wort “Hasbara” als Gegenantwort auf eine Äußerung Kesslers bezüglich des Charlie Hebdos Anschlags in Paris, der kurz zuvor stattfand. Hasbara bedeutet so viel wie Israelische Propaganda. Der Einsatz für die Ureinwohner Palästinas hat Jim Clancy den Job gekostet. Sein Twitter-Account wurde umgehend nach Bekanntwerden seiner Konversation gelöscht, und CNN riet dem Journalisten zu kündigen.

 

In demselben Zeitraum tanzte der BBC-Reporter,Tim Wilcox, aus der Mainstream-Reihe und entgegnete einer Frau jüdischer Herkunft, während der in Paris stattfindenden Demonstrationen zum Anlass der Terroranschläge die damals das Land heimsuchten,  das laut Kritikern die Palästinenser auch viel unter “jüdischen Händen” erleiden müssen. Unmittelbar daraufhin wurde lautstark sein Rücktritt gefordert, und Wilcox wurde als Antisemit gebrandmarkt, was ihn dazu bewegte sich öffentlich bei der Frau für eine ausgesprochene Wahrheit zu entschuldigen.

 

Die beiden oben beschriebenen Fälle zeugen davon, das Pro-Israelische Lobbys und Politiker einen hohen Einfluss auf die Mainstream-Medien haben, und die kritische Berichterstattung in Bezug auf Israel nicht zum Ausdruck gebracht werden darf.

Sonst würden die Fernsehzuschauer in den NATO-Staaten Nachrichten aus Israel erreichen wie die von dem Mitglied der Knesset (Parlament Israels) Oren Hazan, der jüngst in einem Bus Palästinenser aufs übelste rassistisch beschimpfte, der die Passagiere zu einem Gefängnis transportieren sollte, um dort ihre inhaftierten Familienangehörigen besuchen zu können.

Hazan der von Israelischen Polizisten und Kamerateams begleitet wurde bestieg das zuvor gestoppte Fahrzeug samt seiner Entourage, und begann damit die Businsassen verbal zu malträtieren. Der Gesetzgeber der Knesset wörtlich:” Wir werden euch hier rausschmeißen…Diese Mülltüten, dieser Unrat, die Hunde die in unseren Gefängnissen sitzen und ihr Familie nennt, werden das Tageslicht nie wieder sehen. Und solange ich Mitglied dieser Knesset bin, werde ich alles tun was ich kann um das Gesetz zu ändern, sodass ihr sie hier nicht besuchen könnt.”

Oren Hazan schrie während der Szenerie eine palästinensische Frau an und bezeichnete ihren Sohn als “Insekt”. Als eine Mutter versuchte seinen Beleidigungen zu entgegnen, antwortete das Knesset-Mitglied auf Arabisch“sei Ruhig”.

 

Würde beispielsweise ein Iranischer oder Russischer Amtsträger wie ein SS-Offizier solch einen widerwärtigen Akt vollziehen, dann würde diesbezüglich eine von den Vereinigten Staaten einberufene Sitzung im UN-Sicherheitsrat, für Sanktionen oder Krieg plädieren. Hingegen scheint der offensichtliche zionistische Rassismus der Israelischen Regierung, eine Form von Extremismus zu verkörpern der salonfähig ist.

Eine weitere Story die bewusst nicht mal im geringsten vom Mainstream angekratzt wird, ist die Verhaftung eines halbwüchsigen Mädchens, hinsichtlich einer Ohrfeige an einen bis an die Zähne bewaffneten Israelischen IDF-Soldaten. Ahed Tamimi 17 forderte in dem Vorfall den IDF-Soldaten auf, das Grundstück ihres Elternhauses zu verlassen auf dem sich zu dem Zeitpunkt ohne Rechtslage 2 Soldaten befanden. Der Soldat ignorierte ihre Aufforderung was sie physisch erwiderte und ihn trat und leicht ohrfeigte.

In der einzigen “Demokratie des Mittleren Ostens” wie Israelische Politiker stetig ihr Apartheid-Regime betiteln, werden Teenager die sich gegen die Besetzung auflehnen jahrelang weggesperrt. Steine werfende Kinder sind Terroristen in den Augen der Israelischen Amtsträger.

Nachdem ein Video von dem Vorfall vor dem Haus der Tamimis im Netzt viral geworden war, stellten Israelische Sicherheitskräfte Ahed Tamimi und ihre Familie unter Arrest. Die Wut von Ahed auf die Israelischen Sicherheitskräfte auf ihrem Anwesen, rührt daher das ihr 14 jähriger Cousin einen Tag bevor sich die physische Interaktion mit dem Soldaten abspielte, von IDF Sicherheitskräften mit einem Gummigeschoss in sein Gesicht geschossen worden war. Was natürlich in den Israelischen Medien kaum Erwähnung fand und im Mainstream gar keine.

M.Tamimi.hospital( Der Cousin von Ahed Tamimi, Mohammed)

Der Bekanntheitsgrad von Ahed Tamimi ist seit ihrer Inhaftierung weltweit immens gewachsen, und in den sozialen Medien solidarisieren sich Millionen von rationalen Menschen mit der Palästinensischen Aktivistin, die schon als Kleinkind gegen die Unterdrückung Israels protestierte.

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In wahrhaftigen Demokratien würden Richter einen von Leid geplagten Teenager und seine Familie nicht wegen einer Ohrfeige einkerkern, um an Kindern einer Minderheit, ein Exempel zu statuieren. Jedoch in Israel ist alles möglich. Kindern ins Gesicht schießen, Männer in Rollstühlen in den Kopf schießen. Auf Protestler mit scharfer Munition feuern. Alles normale Umstände in Israel.

Ferner existieren noch die Israelischen Politiker wie der goldige Bildungsminister Naftali Bennet der forderte für eine Ohrfeige, die Tamimi Mädchen allesamt lebenslänglich wegzusperren, oder der Israelische Journalist Ben Caspit der noch weiter ging und sagte:” Im Falle der Mädchen sollten wir wenn sich die Möglichkeit bietet einen Preis einfordern, im Dunkeln ohne Zeugen und Kameras!”

 

Worauf spielt Caspit an? Etwa auf Vergewaltigung? “Im Dunkeln ohne Zeugen und Kameras”, was meint der Journalist mit seiner Aussage? Auch diese Schlagzeilen würdige schockierende Nachricht wurde natürlich nicht zum Thema im Mainstream.

Der zionistische Rassismus der gegenüber den Palästinensern zur Anwendung kommt, ist nicht von der Hand zu weisen. In illegalen Jüdischen Siedlungen, gibt es getrennte Strassen für Araber und Juden, Hetzschriften verzieren die Wände, die Israelis sind bis an die Zähne bewaffnet während Palästinensern es nicht gestattet ist Waffen zu tragen, an jüdischen Feiertagen finden regelrechte Pogrome statt die Palästinensische Läden und Häuser stigmatisieren und attackieren.

Die Gebiete die den Palästinensern geblieben sind gleichen “Open Air”-Gefängnissen, wie der Gazastreifen der von 10 Meter hohen Mauern eingekesselt, und von Checkpoints durchsetzt ist.

Palästinenser dürfen in Israel keinen Besitz beanspruchen. Es ist nicht möglich ein Haus zu erwerben oder Grundstücke zu kaufen. Deswegen bezeichnet der Staat Israel, die Einfamilienhäuser die von Palästinensern selbstgebaut wurden als illegal, und legitimiert somit die nächtliche Zerstörung mit Bulldozern um neue Siedlungen zu errichten.

All diese Fakten erinnern stark an das Apartheid-Regime in Süd-Afrika. Deswegen ist der Staat auch einer der Vorreiter die sich mit Palästina solidarisieren. Mandla Mandela,  Politiker der ANC und Enkel Nelson Mandelas drückte es einst so aus,” Hätte sich damals in der Apartheid, niemand mit den Afrikanern solidarisiert, dann würde es die Apartheid heute noch geben.”

Verf.R.R.

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