Russland- Zur Zeit befinden sich 10 000 ISIS Kämpfer in Afghanistan, und es werden täglich mehr

Laut dem Sonderbeauftragten und Leiter der Mittel-Ost Abteilung des Russischen Außenministeriums, Zamir Kabulov, würden sich zur Zeit 10 000 kampfbereite bewaffnete ISIS-Militante in Afghanistan befinden, und täglich sollen neue aus Syrien und dem Irak eintreffen, das meldet die Libanesische News-Website Al-Masdar-News (AMN).

Die ISIS ist in Syrien und dem Irak geschlagen, nach jahrelangen Konflikt in denen die Syrische und Irakische Armee die Terror-Bewegung erfolgreich zurückdrängten, die einst das halbe Territorium der jeweiligen Staaten besetzt hielt.

Der Irak hat am 9.Dezember offiziell den Sieg über die ISIS deklariert, wogegen der Einflussbereich der Takfiri-Organisation in Syrien, sich auf kleine Wüstengebiete an der Irakischen Grenze reduziert habe.

Hingegen würden viele aus diesen Ländern geflohene ISIS-Kämpfer, in Afghanistan landen, wo die Gruppierung bereits 10 000 Kämpfer angesammelt habe, sagte Kabulov und fügte hinzu das die Vereinigten Staaten kontinuierlich Warnungen von Russland ignorieren würden, und immer noch die ISIS-Bedrohung für das zentral-Asiatische Land unterschätzten, so AMN.

“Russland war einer der ersten Staaten die Alarm schlugen, hinsichtlich der Expansion des Islamischen Staates in Afghanistan…Jüngst hat die ISIS ihre Präsenz in dem Land verstärkt. Unsere Einschätzungen sind das die Kraft vor Ort, auf mehr als 10 000 Kämpfer angewachsen ist und sie wächst weiter, Darunter befinden sich neue Kämpfer mit Kampferfahrung, die sie sich in Syrien und im Irak angeeignet haben,” sagte Kabulov während eines Interviews mit RIA Novosti.

Die Mehrheit dieser ISIS-Kräfte sollen sich in der Nähe der Grenzregionen zu Tajikistan und Turkmenistan befinden, was Moskau Besorgnis bereite da diese Länder als Alliierte Russlands betrachtet werden.

” Die Ziele der ISIS sind definitiv die Expansion ihres Einflussbereiches außerhalb Afghanistans, das sie als Schauplatz nutzen. Dies stellt eine signifikante Sicherheitsbedrohung für Zentralasien und die südlichen Teile Russlands dar,” schlussfolgerte Kabulov laut AMN.

 

Verf.r.R. Quelle: Al-Masdar-News

 

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