Hayat Tahrir al Sham rückt aus Ost-Ghouta Region in Damaskus ab-Berichte

Kämpfer der Hayat Tahrir al Sham (HTS) in der Ost-Ghouta Region östlich der Syrischen Hauptstadt, Damaskus, sollen laut syrischen oppositionellen Quellen, in den kommenden Tagen evakuiert werden, um in das Gouvernement Idlib umzuziehen, das meldet die alternative News-Website Southfront unter Berufung auf Quellen.

Die Quellen hätten am 7.Dezember berichtet, das die Evakuierung teil eines Abkommens sei, das zwischen Russland und verschiedenen bewaffneten Gruppierungen in Ost-Ghouta getroffen wurde, so Southfront.

Ferner hätten die Quellen geäußert, die Syrisch Arabische Luftwaffe (SyAAF) würde als teil des vermutlichen Abkommens, die Bombenkampagne in Ost-Ghouta einstellen. Hingegen sei das Abkommen bisher von keiner Partei offiziell bestätigt worden, heißt es.

Lokale Quellen aus Ost-Ghouta hätten gesagt, das es nur 500 Kämpfer der HTS in der Region gebe. Laut den Quellen seien viele von ihnen nicht gewillt, das Gebiet zu verlassen um nach Idlib abzurücken, so die News-Website.

Indes habe ein Kommandeur der HTS in Ost-Ghouta dem Syrischen oppositionellen News-Outlet Enab Baladi mitgeteilt, das nur die ausländischen Kämpfer der HTS nach Idlib evakuiert würden, das unter der Kontrolle der HTS steht.

Laut Southfront hätten am 6.Januar diverse oppositionelle Quellen behauptet, das ein Abkommen getroffen worden sei, um HTS-Kämpfer aus den Städten Aqraba, Beit Sahm, Yalda und Babila, südlich von Damaskus zu evakuieren. Jedoch sei das Abkommen gescheitert, weil die HTS sich geweigert habe die Städte zu verlassen.

Der angebliche neue Deal in Ost-Ghouta werde wahrscheinlich ebenfalls scheitern, da die Hauptstrategie der HTS sei, ihre Kämpfer so nah wie möglich an der Syrischen Hauptstadt zu halten, um diese bedrohen zu können falls die Syrisch Arabische Armee (SAA) ihr Kernland in Idlib angreifen würden.

Verf.R.R. Quelle: Southfront

 

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