Anadolu Interview mit ehemaligen Sprecher der SDF, Talal Silo, …Teil 3

Am 4.Dezember hat die Türkische Nachrichtenagentur Anadolu, den dritten Teil des Interviews mit dem ehemaligen Sprecher der Syrisch Demokratischen Kräfte (SDF), Talal Silo, veröffentlicht, das berichtet Southfront unter Verweis auf Anadolu.

Der folgende Bericht ist die Übersetzung des dritten Teils des Interviews.


Die PKK/PYD und die Vereinigten Staaten haben Daesh zu 3 Anlässen abziehen lassen.

Der ehemalige Sprecher der SDF, eine bewaffnete Gruppierung die von der PKK/PYD dominiert wird, hat der Anadolu Agentur mitgeteilt, das die SDF und die USA, Daesh Terroristen genehmigten zu 3 verschiedenen Anlässen zu fliehen.

Talal Silo ein ehemaliger hochrangiger Kommandeur, befindet sich zur Zeit in der Türkei, nachdem er sich im vergangenen Monat von den SDF absetzte.

Er enthüllte Details von der militärischen Unterstützung der USA für die PKK/PYD , auch bekannt als YPG und von Abkommen, die unter dem Vorwand Daesh zu bekämpfen, getroffen wurden.

Anadolu Agentur (AA): Wie ist ihr erster Kontakt zu den Amerikanern entstanden?

Talal Silo (TS): Sie wollten mich außerhalb von Syrien treffen. Sie trafen mit einem Helikopter ähnelnden Fluggerät ein. Sie brachten mich nach Erbil ( die Hauptstadt von dem Irakisch-Kurdischen Territorium). Ich bin für 2 Tage auf der US-Basis in dem Flughafen von Erbil geblieben. Wir diskutierten die Koordination von Zusammenarbeit und Medien-Angelegenheiten. Wir identifizierten die Medien die die SDF unterstützen, und wir diskutierten welchen wir Interviews geben könnten.

AA: Hatten sie direkten Kontakt zu vorgesetzten Amerikanischen Beamten?

TS: Treffen haben unmittelbar stattgefunden. Ich habe auch an diesen Verhandlungen teilgenommen. Ich habe teilgenommen an den Meetings mit, Brett McGurk ( der US. Sonderbeauftragte um Daesh zu bekämpfen),  Lt. Gen. Stephen Townsend ( Kommandeur von Inherent Resolve der Anti-Daesh Operation in Syrien und Irak) und dem vorgesetzten General vom US-Central Command , Joseph Votel.

Sahin Cilo ( SDF Generalkommandeur, Vorgesetzter der PKK/PYD) ernannte diejenigen die von unserer Seite beiwohnen sollten. Ich war bei allen Treffen auf der Celebi Base in Nord-Syrien anwesend. Wir hatten ein Meeting mit dem US-Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten. Dort herrschte eine komplette Koordination zwischen Cilo, und der US-Administration.

AA: Weshalb haben sie Hatay (eine Türkische Provinz) dem Emblem der PKK/PYD Frontorganisation SDF beigefügt?

TS: Cilo hat uns das gesagt. Der Syrische Staat wurde gegründet, indem eine Provinz an die Türkei verloren wurde. Jedoch können wir diese nicht aufgeben. Wir hatten dieses Treffen in Hasakah ( Nordwesten Syrien) in dem YPG-Public Relations Gebäude.

AA: Wie haben sie entschieden, was zu sagen ist als SDF Sprecher?

TS: Ich wurde auf Cilos Befehl zu der Postion des Sprechers berufen. Als ich bereits ernannt war ,lud mich Bahoz Erdal (damals der PKK-Repräsentant für Syrien) zu einem Essen nach Karachok (Syrien) ein. Wir sprachen über alles. Er überreichte mir eine Waffe als Geschenk.

Bei den SDF kamen die Instruktionen um Stellungnahmen abzugeben, von Cilo. Er schickte mir die Stellungnahmen entweder über WhatsApp, oder Viber. Ich gab diese kopiert heraus. Nurettin Sofi traf ein nachdem Bahoz Erdal abreiste. Er (Sofi) kontrollierte die Stellungnahmen ebenfalls (als Cilos Aufseher).

Ich habe sogar auf Genehmigung, Kondolenzschreiben veröffentlicht. Die Stellungnahme die ich zur Rettung von Raqqa vorlas, wurde ebenfalls von Cilo an mich weitergereicht. Ich glaube jedenfalls nicht, das er diese geschrieben hat. Er verfügt nicht über solch Fähigkeit.

AA: Gab es irgendwelche Presse-Stellungnahmen die von den Amerikanern gefordert wurden?

TS: Sie wollten das wir eine Explosion in der Türkei anprangern. Sie wollten auch das eine Stellungnahme abgegeben wird, das die SDF nicht mit der PKK in Verbindung steht. Cilo gab das Statement. Als Cilo nach dem Grund gefragt wurde sagte er,” Die Vereinigten Staaten wollten es. Folglich wird gezeigt das es keine Beziehung zwischen uns (SDF) und der PKK gibt.” Unsere Rolle bestand in der Theorie.

AA: Wie wurde die Kommunikation zwischen den sogenannten SDF und den Qandil-Anführern der PKK ausgetragen?

TS: Obgleich Sahin Cilo der Generalkommandeur der SDF war, hatte er nichts zu sagen. Die Instruktionen kamen von Bahoz Erdal und Bahoz nahm Befehle von Sabri Ok ( vorgesetzter PKK-Anführer) entgegen. Es hat mich zwei Jahre gekostet, diese Beziehungen zu ergründen. Es war nicht einfach.

Insbesondere mussten sie mich auf den Treffen mit den Vereinigten Staaten halten. Ich habe auch den Waffenlieferungen beigewohnt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits ihr Vertrauen gewonnen. Ich erfasste alle ihre privaten Geheimnisse. Die PKK trifft militärische, zivile und wirtschaftliche Entscheidungen in der Region. Alle Entscheidungen werden von Qandil ( die Hauptbasis der PKK in Irak) übernommen, und diejenigen dort (Syrien) wenden sie bloß an.

AA: Wie bekamen die PKK/PYD unter dem Namen der SDF Unterstützung von den USA?

TS: Seit der Gründung der SDF gab es Unterstützung in Form von Waffen und Munition, durch die Vereinigten Staaten. Sie warfen diese per Fallschirm für die YPG ab.

Nach der Kundgebung von den SDF wurde die Unterstützung mit Waffen und Munition, auf Anweisung der USA unter verschiedenen Namen vollzogen, ohne die Kurdische Komponente zu erwähnen.

Ich habe auch zwei Ladungen von Waffen erhalten. Die Ladung die wir erhielten waren leichte Waffen. Diese wurden in Russland hergestellt. Als die SDF etabliert waren, traf eine Amerikanische Delegation ein.

Von den Mitgliedern des Militärrats der SDF wurden die Retina gescannt, Fingerabdrücke genommen und Fotos gemacht.

Als sie das erste mal eintrafen, kamen die Amerikaner auf einer kleinen Basis in Istirahat al-Wazir unter, zwischen Tall Tamr and Hasakah. Daraus machten sie einen Heli- Landeplatz. In der Nähe der Dirbasiye Strasse, errichteten sie eine zweite Basis mit dem Namen Tal Baidar. Dort wurde ebenfalls eine Helikopter-Basis errichtet.

Von dort aus händigten sie uns Waffen aus. Ferner kamen sie auch von dem Semalka Grenzübergang ( an der Syrisch/irakischen Grenze).

Dann kam die Celebi Basis ins Spiel. Diese war mal eine Zementfabrik in der Nähe von Sarrin, das zwischen Ain Issa und der Qere Qozaq Brücke liegt. Dort haben sie eine enorme US-Basis gebaut. Welche die Hauptstation für die gesamte Unterstützung ist, die an die SDF geht. Die Unterstützung steigerte sich, als die Celebi Basis in Kraft trat.

Nachdem Trump da war, erhielten wir volle Unterstützung. Wir haben Hunderte von Militärfahrzeugen die mit Militärausrüstung beladen waren, von dem Semalka Grenzübergang kommen sehen. Sie wurden alle nach Celebi gebracht. Von dort aus werden sie unter dem Deckmantel der SDF an die YPG überreicht.

Sobald auf Celebi angekommen, gibt es da einen YPG-Repräsentanten namens Hemin. Er sorgt für die Koordination. Sei es eine Waffe oder ein Fahrzeug, er nimmt sie in Empfang. Gelegentlich lässt er sie auf der Basis, mitunter platziert er sie auf der Hauptstation in derselben Region. Er liefert sie auch an die YPG-Kommandeure, die die Obhut über Waffen haben…Dann verteilt er sie an bestimmte Regionen.

AA: Welche Art von Unterstützung leisten die USA neben dem Beistand durch Waffen?

TS: Sie leisten militärisches Training. Es wurde ein Camp für dieses Anliegen errichtet. Es gibt Gesundheitszentren zur Behandlung. Sie nutzen sie für Erste Hilfe und schnelle chirurgische Operationen. Es gibt Amerikanische und Französische Pflegeteams. Die Franzosen leisteten auch Scharfschützentraining.

AA: Haben sie irgendein Zeichen bekommen, das die USA die Unterstützung einstellen?

TS: Den jüngsten Stellungnahmen der USA zufolge, wird es keine Waffenlieferungen mehr geben. Hingegen haben sie bereits ausreichend Waffen erhalten. Es gibt keine Grenze für das Geld das sie erhielten.

AA: Kann die PKK/PYD unabhängig von den USA agieren?

TS: Kein Schritt kann ohne die Genehmigung der Vereinigten Staaten vollzogen werden, weil die USA Unterstützung leisten, besonders Luftunterstützung. Die Amerikaner können ohne Bodenoperationen Daesh nicht eliminieren. Jeder weiß das.

AA: Gibt es keine Konflikte zwischen den PKK/PYD Führern und den USA?

TS: Es gibt keine Konflikte da die beiden Seiten eine Allianz geschaffen haben, die alle Angelegenheiten abdeckt. Die Vereinigten Staaten leisteten offene und unbegrenzte militärische Unterstützung für die SDF. Die Zusammenarbeit hat einen gemeinsamen Nutzen.

Das Interesse der SDF oder der PKK, war all diese Regionen zu dominieren, und das taten sie wahrhaftig. Das würde nicht ohne die USA geschehen.

AA: Wie hoch ist das Ausmaß der US-Militärpräsenz auf SyrischemTerritorium?

TS: Demzufolge was uns mitgeteilt wurde, befinden sich vor Ort zur Zeit 2000 Amerikanische Soldaten. Es gibt Trainer, Berater und Verbindungsoffiziere für Luftoperationen. Andere Länder sind auch präsent.- England, Frankreich, Dänemark- jedoch sehr wenige.

AA: Welche Art von Einfluss hat Brett McGurk ( Sonderbeauftragter  der Anti-Daesh Koalition) in Syrien?

TS: Er war von Anfang an sehr effektiv. Zum Beispiel bei unserem ersten Treffen auf der Celebi Basis, wurde die Befreiung von Manbij diskutiert. Er war derjenige der diese vorschlug. Er sagte um die Türkische Seite zu beschwichtigen, müsse ein Spezieller Militärrat für die Stadt etabliert werden, hauptsächlich aus Arabern bestehend. Demnach wollte er die Wahrnehmung schaffen, das die Söhne der Stadt, Manbij gerettet hätten. Als er diese Vorschläge machte sagte er:”Wir müsen die Türkische Seite überzeugen.” Also teilte er uns mit wir sollten den Eindruck vermitteln, das Arabische Einheiten den Bodenkampf führen.

Die Manbij Turkmenen Einheiten wurden im Manbij Militärrat aufgeführt, jedoch gab es da niemanden. Ich trug sogar erfundene Namen in den Rat ein, die mit mir verknüpft waren. Das wurde auf Anforderung von McGurk erledigt.

Nochmals, in der Raqqa Operation wurde angekündigt das nur die Arabische Koalition teilnehmen wird. Eigentlich gab es so etwas nicht, wie die Arabische Koalition. McGurk leitete die vorgegeben verdeckten Richtlinien der SDF, unter dem Kommando von Sahin und Cilo.

Unmittelbar nach der Befreiung von Manbij, wollte er (McGurk) das wir eine Stellungnahme veröffentlichen, die besagt das die SDF die Stadt befreit haben und die YPG sich aus der Stadt zurückgezogen habe, und diejenigen die zurückblieben die Bewohner der Stadt seien. Es gab offensichtlich keinen Bezug zur Realität.

AA: Das PKK/PYD Abkommen mit Daesh in Raqqa das ihr zur Flucht verhalf, löste heftige Reaktionen aus. Was ist in Raqqa passiert?

TS: Die Raqqa Verhandlungen fanden im SDF General-Hauptquartier in Ain Issa statt. Diese dauerten zwei Tage an. Abu Mohammed ( der Verbindungen zu Daesh hat), Cilo und sein Stellvertreter trafen sich.

Es gab keinen anderen Ort wo sich Daesh hinbegeben konnte, außer Deir ez-Zor. Die USA schienen damit einverstanden zu sein. Weil die SDF zwei Schritte zur gleichen Zeit vollzogen haben (in Raqqa und Deir ez-Zor ), waren ihre Männer in Deir ez-Zor  geschwächt.

Die USA wollten das die SDF die Deir ez-Zor Operation in die Wege leiten, um die Irakische Grenze zu erreichen, bevor die (Syrische) Regime-Armee angekommen ist.

Laut den Amerikanern könnte die Regime-Armee Deir ez-Zor in sechs Wochen erreichen. Jedoch als die Regime-Armee schneller als erwartet vorrückte, wollten die USA das die SDF die Verhandlungen mit Daesh beginnen.

Demnach würden die Terroristen nach Al-Bukamal abziehen, und den Vormarsch des Regimes aufhalten. Gespräche wurden geführt um 3500 Terroristen, die Genehmigung zur Flucht zu erteilen. Darunter 500 Frauen und Kinder.

Die Vereinigten Staaten und Cilo wollten, das diese Terroristen vor der Syrischen Armee Deir ez-Zor erreichen. Aus diesem Grund würden diejenigen die Raqqa verlassen, nicht erschossen.

An dem gleichen Tag bat mich Cilo darum ein Schauspiel vor der Presse zu inszenieren. Als das Medien-Team, bereiteten wir das Schauspiel vor. Dem Schauspiel zufolge hätten sich auf eine Initiative von Arabischen Stämmen aus Raqqa, 275 lokale Daesh Mitglieder den SDF ergeben. Im Gegenzug würden 3500 sogenannte Zivilisten freigelassen werden.

Um in der Inszenierung die Präsenz von 275 Personen vorweisen zu können, brachten sie einige Leute vom Ain Issa Camp. Sie inszenierten ein zweites Schauspiel für die Presse.

Sie verboten Journalisten Raqqa zu betreten. Sie erzählten den Journalisten das sie Daesh-Mitglieder bekämpfen würden, die nicht gewillt waren das Gebiet zu verlassen. Jedoch haben sie nicht mal eine Kugel abgefeuert.

Indessen hatten die Daesh-Mitglieder die die Stadt verließen, die Zielorte erreicht. Daraufhin verkündeten wir, das Raqqa eingenommen wurde.

Später fanden wir heraus, das einige der Daesh Mitglieder Bestechungsgelder zahlten und sich zu anderen Orten begaben. Die meisten von ihnen drangen in dem Gebiet der Euphrates Shield Operation ein. (Gebiete in Richtung der Türkischen Grenze, die durch Türkisch gestützte Kämpfer von Daesh gesäubert wurden)

AA: Was sahen sie als sie in Raqqah eindrangen?

TS: Was in Raqqa geschehen ist hat die Stadt nicht gerettet, sondern zerstört. Ich traf an dem Tag ein als wir ihre Säuberung deklarierten.

Unglücklicherweise, war ich schockiert von dem Ausmaß der Zerstörung in der Stadt. Mehr als 95% von ihr waren zerstört.

Das Ziel der Gründung der SDF war, um unser Volk vor Daeshs Terror und Unterdrückung zu retten. Jedoch wenn das was ich sah Erlösung gewesen sein soll, gab es keinen Bedarf für solch eine Erlösung, denn es war Zerstörung.

Die Zerstörung wurde von beiden Seiten ausgetragen. Die SDF zerstörten sie, und die USA verursachten die Zerstörung der gesamten Stadt. Den Grund kenne ich noch immer nicht.

Später ersuchte der Zivilrat Raqqas, die Internationale Gemeinschaft um finanzielle Unterstützung, um die Stadt wieder aufzubauen.

AA: Gab es weitere Absprachen wie Raqqah?

TS: Raqqa war nicht der erste Ort, wo sie Daesh abgemacht evakuierten. Es war der dritte. Die USA und Cilo taten das mit gegenseitigem Einverständnis.

Kurz bevor Manbij als gesäubert erklärt wurde veröffentlichte der Manbij-Militärrat  eine Stellungnahme. In der angekündigt wurde, das 2000 Daesh Mitgliedern gestattet wurde mit menschlichen Schutzschilden, die Stadt zu verlassen. Die SDF, die USA und der Manbij-Militärrat, sorgten für die Sicherheit von Daesh-Mitgliedern, und erlaubten es ihnen sich in Richtung Jarablus zu begeben. Dies war das erste Abkommen.

AA: Wo fand das andere Abkommen zwischen der PKK/PYD und Daesh statt?

TS: Das andere vollzog sich in Al-Tabqah (am Euphratfluss). Tabqah ist zweigeteilt . Das Damm-Gebiet und das Wohngebiet, Sevre. Tabqah wurde zurückgewonnen. Sevre jedoch nicht.

Mehrere Operation wurden eingeleitet doch sie scheiterten. Daesh leistete starken Widerstand. Sie waren daran gebunden zu verhandeln. Abu Mohammed trat in das Geschehen ein. Der Ehemann seiner Schwester war ein Daesh Kommandeur in Tabqah. Er wurde von Cilo und den USA darum gebeten sich mit Daesh zu treffen, um für den sicheren Abzug von 500 Terroristen zu sorgen.

Die Forderung von Daesh war samt ihrer Waffen und Munition von Raqqa, nach Tabqah abziehen zu dürfen. Nachdem sich Cilo mit den USA aufgrund unseres Anliegens traf, wurde Daesh freies Geleit gewährleistet.

AA: Die Türkei hat den USA vorgeschlagen Raqqa durch eine gemeinsame Operation einzunehmen. Haben die USA dies vor Ort übermittelt?

TS: Ich war auch bei dem Treffen anwesend ( in der Celebi-Basis) als die Amerikaner diesen Vorschlag vortrugen. McGurk und (US-Senator) John McCain waren ebenfalls anwesend.

McCain sagte die Türkei habe vorgeschlagen ihre Soldaten neben Arabischen Kämpfern durch einen 25 km Korridor, der von Tell Abiad geöffnet werden sollte, nach Raqqa zu schicken.

Was McCain darbrachte war nur ein Vorschlag, es war nicht bindend.

Als Sahin Cilo das realisierte sagte er, das sie nicht einmal einen 25cm Korridor für die Türkei und diejenigen die sie begleiten eröffnen würden. McCain war einverstanden mit diesen Worten.

Dann sprachen wir über die Forderung der SDF nach Waffen. McCain bekräftigte seine Unterstützung. Er versprach zu helfen. Er sagte es würde nur eine Hürde geben, sie könnten keine Flugabwehrwaffen liefern.

AA: Die USA reagierten auf die Darstellung von Ocalan Abildungen in Raqqa, mit einer schriftlichen Stellungnahme. Was spielte sich zwischen den beiden Parteien ab?

TS: Die Amerikaner haben immer vor Poster und Slogans gewarnt, um Schwierigkeiten für die Organisation, bezüglich der öffentlichen Meinung zu vermeiden.

Es gab Poster von Ocalan an den Orten, wo die Amerikaner uns trafen. Eins war sogar bei dem ersten Kongress der SDF präsent. Alle Flaggen in der Region sind von der YPG, YPJ usw. Man sieht keine SDF Flaggen.

Die Amerikaner wissen sehr wohl mit wem sie es zu tun haben.

AA: Haben die Führer der Organisation nicht die offene Unterstützung der PKK/PYD, im Gegenzug für die Beihilfe die sie leisteten, in der internationalen Arena ersucht ?

TS: Wie viel Unterstützung sollte das sein? Die PKK benötigt Waffen und finanzielle Unterstützung. Die Waffen gehen an die SDF und von dort aus an die YPG. Sie erreichen die PKK von der YPG aus. Somit brauch Sahin Cilo ihnen nicht zu sagen, das sie Waffen an die PKK liefern sollen. Im Endeffekt haben sie die PKK,  bereits über die YPG erreicht.

Verf.R.R. Quelle: Southfront

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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