Erdogan schliesst YPG von kommender Konferenz in Sotschi aus. YPG bestätigt keine Einladung erhalten zu haben

Der Türkischen Tageszeitung Hürriyet zufolge hat am 24.November der Türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, die Teilname der Partei der Kurdischen Demokratischen Union (PYD) und ihren militärischen Flügel YPG an der kommenden Konferenz für den Syrischen National-Dialog in der Russischen Stadt Sotschi ausgeschlossen, das berichtet Southfront.

” Wir haben die Angelegenheit des Syrischen National-Dialog Kongresses im Detail diskutiert. Wir, als die drei Länder, entscheiden darüber wer zu dem Kongress eingeladen wird. Unterkommissionen die von unseren Außenministerien gebildet wurden, werden die notwendigen Untersuchungen durchführen,” sagte Erdogan während der Pressekonferenz in Sotschi.

Der Türkische Präsident habe gesagt, das die Türkei daran glaube das alle Syrischen Gruppierungen zu der Syrischen National-Dialogs-Konferenz eingeladen werden sollten. Dennoch habe Erdogan betont, das der Standpunkt der Türkei gegenüber Terroristenorganisationen wie die YPG und die PYD klar sei., so Southfront.

Erdogan habe auch laut der Hürriyet gesagt, das er glaube das Putin die Sensibiltät der Türkei bezüglich der YPG und der PYD teile und er habe hinzugefügt, das der Syrische Präsident Bashar al Assad, ebenfalls die Möglichkeit solch einer Entität ablehne .

Indes habe ein YPG Funktionär der Russischen Interfax Nachrichtenagentur mitgeteilt das die Gruppierungen gewillt seien an der kommenden Konferenz in Sotschi teilzunehmen. Hingegen habe der Funktionär bekanntgegeben, das sie bisher keine Einladung bekommen hätten.

Wir wolle” n an jeder Konferenz teilnehmen die möglicherweise dabei helfen könnte den Krieg in Syrien zu stoppen, anstatt einen neuen Krieg zu beginnen. Syrer sollten Syrische Probleme selbst lösen, Mitspielende von Außen sollten eine positive Rolle einnehmen und nicht in das Land Syrien einfallen so wie es die Türkei tut,”soll der YPG-Beamte während eines Telefongesprächs mit Interfax gesagt haben, laut Southfront.

Die PYD sehe wahrscheinlich die kommende Syrische National-Dialogs-Konferenz in Sotschi, als ihre letzte Chance ein Teil irgendeiner zukünftigen politischen Lösung in Syrien zu sein, vor dem Hintergrund das sie jüngst von den Gesprächen in Astana und Genf ausgeschlossen wurden, so Southfront.

Jedoch würden die neuesten Entwicklungen suggerieren, das die YPG und PYD der Konferenz nicht offiziell beiwohnen werden, aufgrund des Türkischen Druckes und den möglichen Druck seitens des Irans und der Syrischen Regierung.

Der Türkische Präsident habe am 24.November nicht ausgeschlossen mit dem Präsident Syriens Bashar al-Assad gegen die YPG zusammenzuarbeiten. Das könnte laut Southfront bedeuten das nicht nur die Türkei, sondern auch die Syrische Regierung gegen die YPG in Sotschi sei.

Verf.R.R. Quelle: Southfront

 

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