MBS zur NY-Times- ” Ayatollah Ali Chaminei ist der neue Hitler”

ORBISnjus sagt:

Der Kronprinz und de facto König Saudi-Arabiens, Mohammed Bin Salman, der “Mann für Alles” hat jüngst dem Amerikanischen Propagandablatt NY.Times ein Interview gegeben, in dem er den Ayatollah Ali Chamenei ,als Hitler bezeichnete.

MBS ist gerade einmal 31 Jahre alt und bekleidet das Amt des Verteidigungsminister, hat Verfügungsgewalt über alle Saudischen Geheimdienste, ist der folgende Thronanwärter und stellvertretender Premierminister des Königreichs.

Er soll neben anderen aktuellen Skandalen auch 2015 für die Massenpanik in Mekka verantwortlich gewesen sein, die aufgrund der Absperrung einer Pilgerroute für den heutigen Kronprinzen samt Eskorte, 2400 Menschen das Leben kostete. RT hat jüngst ausführlich über das Interview von Mohammed Bin Salman mit der NY-Times berichtet, siehe unten.

Verf.R.R. Quelle: RT

Der saudische Kronprinz Mohammad bin Salman bezeichnet das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei im Interview mit der New York Times den „neuen Hitler des Nahen Ostens“. Im Rahmen der Parallele verweist er darauf, dass Appeasement damals nicht die richtige Strategie war.

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman behauptete in der “New York Times” vom Donnerstag, Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei gleiche Adolf Hitler, Deutschlands Diktator während des Zweiten Weltkriegs, der das jüdische Volk auslöschen wollte bei dem Versuch ein ethnisch reines arisches Imperium zu schaffen.  

Aber wir haben von Europa gelernt, dass Beschwichtigungspolitik nicht funktioniert“, so der vermeintlich progressive Hoffnungsträger und Königssohn bin Salman. “Wir wollen nicht, dass der neue Hitler im Iran im Nahen Osten das wiederholt, was in Europa passiert ist.“

Bin Salman ging nicht weiter darauf ein, welche Wiederholung der Politik Nazi-Deutschlands er genau seitens des Iran fürchtet: Völkermord, Vernichtungslager oder das Lostreten eines neuen Weltkrieges.

Doch die Spannungen zur rivalisierenden Regionalmacht Iran verschärfte Saudi-Arabien kürzlich bereits mit der Behauptung, das Land sei der “Nummer eins unter der Staatssponsoren des Terrorismus” und untermauert dieses Argument damit, dass der Iran die Hamas in Palästina und die Huthi-Rebellen im Jemen unterstütze. Bin Salman, der gleichzeitig der Verteidigungsminister mit einem der größten Militäretats der Welt und stellvertretender Premierminister der Golfmonarchie ist, wird als maßgeblich treibende Kraft hinter den saudi-arabischen Militäraktionen im Jemen gesehen.

Der Konflikt ist einer der Stellvertreterkriege in der Region zwischen Saudi-Arabien und dem Iran und hat seit dem Einsatz der saudisch geführten Luftangriffe im Frühjahr 2015 eine der verheerendsten humanitären Katastrophen unserer Zeit nach sich gezogen.

Im Interview bezeichnet der Kronprinz es zudem als „aberwitzig“, dass die zahlreichen die Entlassungen und Festnahmen in den saudischen Führungsrigen Anfang des Monats ein Griff nach der Macht gewesen sei. Vielmehr führe er damit die Absicht seines Vaters König Salman aus, der bei seinem Amtsantritt 2015 schwor, die Korruption im Land auszumerzen, durch die jedes Jahr rund zehn Prozent der Regierungsausgaben verloren gingen.

Auch die Frage nach der Nationalität der 9/11-Angreifer kam nicht auf, obwohl 15 der 19 Beteiligten saudische Bürger waren und Saudi-Arabien vorgeworfen wird ISIS und Al-Qaida finanziert zu haben.

Stattdessen lobt der Autor Thomas Friedman in dem Artikel die bedeutenden Reformen, welche er derzeit in Saudi-Arabien beobachtet und die dem 32-jährigen Kronprinzen Mohammad bin Salman zu verdanken seien.

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