NSA Memo: Saudi Arabien befehlte Angriff auf Internationalen Flughafen Damaskus mit dem Wissen der USA.

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Internationaler Flughafen Damaskus

The Intercept hat kürzlich ein Top Secret NSA Dokument veröffentlicht, das aus den durchgesickerten Informationen Edward Snowdens ausgegraben wurde und eindeutig mit erschlagender Klarheit enthüllt, das die bewaffnete Opposition in Syrien, seit den ersten Jahren des Krieges, der inzwischen eine halbe Millionen Menschen das Leben gekostet hat, unter dem direkten Kommando von ausländischen Regierungen stand, das meldet Southfront unter Verweis auf Zero-Hedge.

Das US-Geheimdienst-Memo das mit “Top Secret” markiert ist, ist wohl das am meist belastende Beweisstück bis dato, welches eine interne Bestätigung der US-Regierung gibt ,über die direkte Rolle die beide Regierungen der Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien  bei der Anfeuerung eines bewaffneten Aufstandes gespielt haben, der massive und gut koordinierte Angriffe auf Zivilisten, zivilistische Infrastruktur, so wie militärische Ziele durchführte, um den Regime Change herbeizuführen.

Aus dem Bericht von Southfront geht hervor, das der NSA Bericht aus der Quelle des kontroversen PRISM Programms der Agentur stammte, das der NSA die Fähigkeit gibt alle Kommunikationen und Daten aus US-Internet Providern, wie Google, aufzusaugen. Das Memo fokussiert sich auf Ereignisse, die sich außerhalb von Damaskus im März 2013 entfalteten.

 

Einer der Videos das die Saudi-gestützten FSA Kämpfer auf YouTube hochgeladen haben und das von The Intercept identifiziert wurde, zeigt wie Raketen auf zivile Gebiete in Damaskus am 18.März 2013 abgefeuert werden. US-Geheimdienste wussten über die Geheimoperation 3 Tage vorher Bescheid.

 

Dem Dokument zufolge hat ein prominentes Mitglied der Saudischen Königsfamilie, ,Prinz Salman bin Sultan, der damit beauftragt wurde als leitender Saudischer Geheimdienstoffizier Operationen in Syrien zu überblicken, der Freien Syrischen Armee (FSA) den Befehl gegeben, sie sollten ” Damaskus anzünden” und den Syrischen Flughafen der Hauptstadt “platt” machen. Das Dokument offenbart ebenfalls, das die Saudis 120 Tonnen Sprengstoff und Waffen an Oppositionskräfte schickten, vermutlich während der Vorbereitung zu der Operation.

Der Bericht bestätigt nicht nur das der Anschlag statt fand, sondern auch das die Saudische Regierung ” sehr zufrieden” mit dem Ergebnis war. ” Angriffe auf Flughafen, Präsidentenpalast und andere Positionen fanden am 18 März statt” heißt es in dem Memo wörtlich. Ebenso signifikant ist, das das Memo ein Vorwissen der US-Geheimdienste von dem Angriff auf einen großen zivilen Flughafen, bestätigt . “Berichte gaben den Vereinigten Staaten 3 Tage Warnung wegen den Angriffen am 18 März 2013, ( (2. Jahrestag der Revolution).”

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Prinz Salman Bin Sultan der amtierende Saudische Vize-Verteidigungsminister Bildquelle Wikimedia Commons

 

Laut The Intercept bestätigten mehrere Medienberichte, aus der Zeit, erhebliche Angriffe und Zerstörung durch abgefeuerte FSA-Raketen, auf zivile Gebiete. Nicht nur das der Internationale Flughafen von Damaskus, Syriens Hauptverkehrsknotenpunkt ist, welcher von Millionen in den Jahren vor dem Krieg genutzt wurde, der Flughafen blieb auch im März 2013 für kommerzielle Flüge geöffnet, als die Saudis mit Wissen der US-Geheimdienste den Befehl zum Angriff gaben.

The Intercept wörtlich:

Eine Anzahl von Videos die an dem Tag von Medien der Syrischen Opposition gepostet wurden, behaupten Syrische Rebellen zu zeigen, die Raketen auf Standorte abfeuern die in dem US-Dokument erwähnt werden. Die Angriffe vom März 2013 in Damaskus liefern ein konkretes Beispiel für die Rolle, die ausländische Mächte, in der Tag für Tag Realität des Konfliktes spielten. Lokale Medienberichte von diesem Tag, beschrieben einen Angriff bei dem Raketen in der Nähe des Präsidentenpalastes, in eine lokale Sicherheitssektion der Regierung und auf dem Flughafen einschlugen. Ein Repräsentant der im Vereinigten Königreich ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, wurde in einer Story die über die Angriffe berichtete, am nächsten Tag zitiert, das sie nicht in der Lage waren zu bestätigen, ob Opfer aus den Angriffen resultierten.

Southfront sagt jedoch, das die Reportage von The Intercept inakkurat ist, aufgrund der Behauptung das die Syrische Beobachtungsstelle (SOHR), nicht von Opfern aus den Angriffen berichtete, da eine mit der SOHR verbundene Arabische Nachrichtenquelle, Alwatan News mit Sitz im Mittleren Osten berichtete:

Die Freie Syrische Armee zielte auf  Kafr Sousa, ein Gebiet in Damaskus in der Nähe von Mezzeh, und sie feuerten 24 Raketen auf den Flughafen von Damaskus, 60 Menschen starben bei den gestrigen Angriffen, laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte. 

Internationalen Medienberichte zufolge aus der Zeit kontinuierten die intensiven Angriffe, durch den April hindurch in den Sommer 2013, was ebenfalls durch ein Foto was durch die AFP zirkulierte bestätigt wurde, das zeigt wie zivile Passagiere in den Lounges des Flughafens warten, in dem folgenden Monat auf den ersten Angriff im März 2013.

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April 2013 Internationaler Flughafen Damaskus..Foto AFP

Während die Rolle die die USA und Saudi-Arabien, bei der Unterstützung und Anfeuerung des Jihadisten Aufstandes von Beginn an des Krieges spielten, ausgiebig dokumentiert ist, liefert dieser brisante durchgesickerte NSA- Bericht, klare Beweise dafür, das die Beziehung zwischen den Anti-Assad Aufständischen und ausländischen Geheimdiensten, weitaus direkter war und schon früher in der Zeit existierte, als die meisten Analysten und Mainstream Medien die Öffentlichkeit glauben ließen.

 

Unten das durchgesickerte NSA-Dokument das von The Intercept publiziert wurde.

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Quelle: Southfront

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