Bagdad leitet Untersuchung ein, wegen deftigen Öleinnahmen der Kurdischen Region

(Foto Reuters)

Der Iranische Nachrichtensender PressTV berichtete, mit Verweis auf eine Stellungnahme des Nationalen Sicherheitsrates von Bagdad, das die Irakische Zentralregierung eine Untersuchung in die Wege geleitet hat, um Einnahmen von dem lukrativen Öl-Export der Kurdischen Regionalregierung (KRG) und die regionalen Amtsträger unter die Lupe zu nehmen, die den Markt illegal monopolisiert haben könnten.

Der Premierminister Haider Al Abadi leitete den Nationalen Sicherheitsrat, dessen Stellungnahme besagt ” die Korrupten werden bloßgestellt und die Geldanlagen werden zurückgewonnen.”

Letzten Monat kritisierte Abadi die leitenden Kurdischen Beamten dafür das sie 25% von den Einnahmen einstecken, die der Irak durch den Export von Erdöl aufbringt und sagte das sie trotz der deftigen Einnahmen, nicht einmal den Angestellten und Arbeitern in der Kurdischen Region Löhne auszahlten.

Der Sicherheitsrat verkündete am Montag das bereits eine Namensliste von Kurdischen Amtsträgern erstellt wurde, die an der Organisierung der umstrittenen Volksabstimmung beteiligt waren und sagte, das gerichtliche Massnahmen gegen die Personen eingeleitet wurden, ohne weitere Einzelheiten preis zu geben.

In der Absicht die KRG weiter lahmzulegen strebt Bagdad an die Kontrolle über die Mobiltelefon-Unternehmen in der Region zurückzufordern, darunter 2 der grössten Anbieter in dem Arabischen Land, Asiacell mit Sitz in Sulaymaniyah und Korek Telecom, in Erbil der Hauptstadt der Region.

Inzwischen warnte der Irakische Vizepräsident, Ayad Allawi, das ein Bürgerkrieg wegen der Kurdisch verwalteten Stadt Kirkuk ausbrechen könnte, wenn Gespräche zur so genannten Wahl nichts ergeben und sagte das die ölreiche Stadt zum Knackpunkt werden könnte, die einen Konflikt im Norden Iraks auslöst. Obwohl Kirkuk kein Teil von der Kurdischen Region ist, wird die Stadt von kurdischen Kräften seit 2014 verwaltet.

Die KRG hat am 25.September im Kurdischen Autonomiegebiet ein Unabhängigkeitsreferendum zur Abspaltung vom Irak abgehalten, das Bagdad als Verfassungswidrigkeit einstuft und die Nachbarstaaten und die Irakische Regierung  dazu veranlassten, bestrafende Gegenmassnahmen einzuleiten.

Die Zergliederung Iraks stürzt, Experten zufolge, die gesamte Region in blutige Ungewissheit, da die angrenzenden Staaten, die Türkei, Syrien und der Iran eine Separation der Kurdischen Gebiete in ihren vier Wänden im Keim ersticken wollen. Die gesamte Internationale Gemeinschaft hat sich öffentlich gegen das illegitime und nicht bindende Referendum ausgesprochen, darunter die UN , USA und die EU. Der einzige Staat der seine Unterstützung öffentlich kundgetan hat war Israel.

Autor/Übersetzer R.R. Quelle: Press TV

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