SDF und ISIS verfolgen gleiche Ziele

( Foto AFP )

 

ORBISnjus sagt:

Seit Beginn des importierten Krieges in Syrien, haben die Führer der Syrischen Kurden, durch ihre militärischen Arme wie die YPG und PYD, nur eines vor Augen gehabt, wie ihre Nachbarn im Irak nach dem Zweiten Golfkrieg, die Abspaltung vom einheitlichen Staat, um in Zukunft Unabhängigkeit zu erlangen.

Solange die Kurdischen Kräfte in Syrien darauf aus waren ihre Region vor der ISIS zu beschützen, wurden sie von Damaskus bewaffnet und unterstützt. Jedoch stellte sich schnell heraus, das die Kurden die Gunst der Stunde im Kriege ausnutzten und verlassene Gebiete besetzten, um ihr Territorium zu expandieren.

In Jürgen Todenhöfers Buch ” 10 Tage im Islamischen Staat ” kamen Kurdische Kräfte zu Wort, die Todenhöfer mitteilten das sie heilfroh sind das die ISIS entstanden ist, da somit die ” Kurdische Sache” neues Leben eingehaucht bekommen hat und durch den Konflikt in Syrien, den sie befürworteten, endlich wieder die Aspiration für den eigenen Staat reinkarniert wurde.

Die Kämpfer die mit Todenhöfer sprachen, berichteten von einem florierenden Waffenhandel zwischen den Peshmergas im Norden Iraks und der ISIS, die damals noch Mossul besetzte. Von dem Westen gelieferte Waffen an die Kurden, wurden an Terroristen weiter verkauft. Die Peshmerga in Erbil berichteten Todenhöfer von regelrechten Überschüssen an Ausrüstung, Waffen und Munition, die mit ruhigem Gewissen an die ISIS verkauft werden konnten, ohne Feuerkraft zu verlieren.

Die Syrisch Demokratischen Kräfte ( SDF) sind aus dem Grund entstanden, da zwischen den USA und den Kurden eine Symbiose besteht, die der Zergliederung Syriens Vorschub leistet und es besonders auf die ölreichen Regionen im Osten von Syrien abgesehen hat.

Die Erfolge der Syrischen Armee und der Alliierten, vor allen Dingen Russland, hat die Erkenntnis zum Tragen gebracht, das Bashar al Assad seinen Platz in nächster Zukunft nicht räumen wird und somit den Plan B der Globalisten aktiviert, der beinhaltet das bei gescheitertem Regime Change, militärisch dafür zu sorgen ist eine Teilung des Landes zu forcieren, um einen gewissen Einflussbereich in Syrien beizubehalten.

In dieser Phase des Krieges sind wir angelangt und das Russische Verteidigungsministerium hat in den vergangenen Wochen mehrmals darauf hingewiesen, das die SDF und die US-gestützte Koalition, Absprachen mit Terroristen getroffen haben müssen, da diese unter freiem Geleit aus Orten wie Raqqa ihre Truppen verlagern konnten. Das Russische Verteidigungsministerium hat am Donnerstag erneut Hinweise zur Kooperation zwischen der SDF und den Jihadisten veröffentlicht.

RT Deutsch dazu:

Das Moskauer Verteidigungsministerium erklärte am Donnerstagmorgen, dass syrische Truppen von Gebieten aus angegriffen wurden, wo US-Streitkräfte und Kurdische Kämpfer der „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) stationiert sind.

Russland beobachtete die Verlegung von SDF-Kämpfern aus Rakka, wo die Terrormiliz „Islamischer Staat“ eingekesselt wird, in die Provinz Deir ez-Zor im Osten, kritisierte der russische Verteidigungsministeriumssprecher Igor Konaschenkow im Rahmen einer Stellungnahme.

“Die SDF-Kämpfer verfolgen dieselben Ziele wie die IS-Terroristen. Russische Drohnen und Geheimdienstberichte haben keine Konfrontationen zwischen dem IS und der ‚dritten Kraft‘, SDF, beobachtet“, gab Konaschenkow zu bedenken. Die „Demokratischen Kräfte Syriens“ werden von der PKK-nahen Kurden-Miliz YPG angeführt.

Er fügte hinzu, dass syrische Truppen mindestens zweimal aus Gebieten am östlichen Ufer des Euphrats von der SDF beschossen wurden. In diesem Zusammenhang betonte das Verteidigungsministerium, dass Russland derzeit eine Offensive gegen IS-Terroristen in diesem Bereich von Syrien gegen Terroristen des „Islamischen Staates“ durchführt.

„Russlands immer härtere Haltung gegenüber der kurdisch-geführten SDF ist auf das seit Längerem aggressive Verhalten der Gruppe in Deir ez-Zor zurückzuführen. Russland hält es für unangebracht, dass die SDF, wie sie es kürzlich in der Provinz getan hat, der syrischen Armee ‚rote Linien‘ setzt und regierungsfreundliche Kräfte anweist, den Euphrat-Fluss nicht zu überqueren“, sagte der britisch-syrische Journalist und Politikanalyst Suliman Mulhemgegenüber RT Deutsch, der für die Nachrichtenagentur Sputnik tätig ist. Mulhem fügte hinzu:

In den Gebieten nördlich des Euphrat-Flusses befinden sich große Ölreserven Syriens, darunter die Ölfelder von Al-Omar, die der Regierung wichtige Einnahmen für die Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen und kleiner Wiederaufbauprojekte einbringen könnten. Der Versuch der Kurden, die Kontrolle über die natürlichen Ressourcen Syriens zu erlangen, belastet die Beziehungen immer weiter.

„Aus diesem Grund hat Russland unmissverständlich den Kommandanten der US-Streitkräfte auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Udeid (Katar) gesagt, dass es keine Bombardierungen aus den Gebieten, in denen SDF stationiert ist, tolerieren wird“, sagte Konaschenkow.

Nach Angaben des Ministeriums setzten in den letzten 24 Stunden syrische Regierungstruppen „ihre offensive Operation” fort, um den letzten “IS-Brückenkopf” in der Nähe der Stadt Deir ez-Zor zu zerstören. Truppen unter Führung des syrischen General Suheil al-Hassan befreiten rund 16 Quadratkilometer Territorium und zwei Siedlungen am westlichen Ufer des Euphrat-Flusses.

„Mehr als 85 Prozent des Territoriums von Deir ez-Zor stehen unter der vollen Kontrolle syrischer Truppen. In der nächsten Woche wird die Stadt vollständig befreit werden“, sagte Konaschenkow.

Unterdessen ist die eingekesselte Stadt Rakka noch umkämpft. Noch immer beherrscht der IS rund 35 Prozent der Stadt, heißt es aus dem russischen Verteidigungsministerium. Im Januar 2014 nahmen die Dschihadisten die Stadt ein.

 

Please follow and like us:
Werbeanzeigen

Kommentar verfassen