Russland lehnt Israels Forderung einer Pufferzone in Syrien ab

(Foto Sputnik )

 

Der Iranische Nachrichtensender PressTV meldete das laut eines am Freitag publizierten Berichts der Israelischen Tageszeitung Haaretz Russland die Forderung Israels nach einer Pufferzone in Syrien, die sich 60-80 km von den Golan Höhen aus erstreckt, strikt ablehnt.

Der Bericht in der Haaretz besagt, das Israel forderte das Iranischen, Hisbollah und anderen pro Damaskus-Kräften, der Zutritt zu diesem Raum untersagt ist. Laut PressTv befinden sich keine Kampfeinheiten des Irans auf Syrischem Boden, jedoch militärische Assistenz von Teheran an Damaskus geboten wird. Russland, ein weiterer Alliierter der Syrischen Regierung, unterstützt Regierungstruppen mit Luftschlägen gegen Terroristen.

Der Israelische Premierminister, Benjamin Netanyahu, ist Ende August mit einer Delegation ans schwarze Meer nach Sochi in Russland gereist, um den Russischen Präsidenten Vladimir Putin von seinen Besorgnissen über den angeblichen anwachsenden Iranischen Einfluss in Syrien zu berichten. Laut eines RT Berichts, der kürzlich nach dem Treffen erschien, sollte den Interessen Israels Beachtung geschenkt werden, was PressTV zufolge auf eine diplomatische Ablehnung der Israelischen Forderungen hinaus lief.

” Iran ist ein strategischer Partner im Mittleren Osten,” sagte Putin zu Netanyahu laut Medienberichten.

Zeugen zufolge, die bei dem Treffen zwischen den Staatsoberhäuptern anwesend waren ,hat Putin anschließend auf das Flehen Netanyahus hin geseufzt und dem Premierminister Israels mitgeteilt, das seine Regierung unfähig ist ihm in dieser Hinsicht zu assistieren und Berichten zufolge sagte der Russische Präsident zu Netanyahu wörtlich: “Unglücklicherweise können wir ihnen hierbei nicht helfen.”

Russland und der Iran arbeiten eng zusammen, um den Kampf der Syrischen Regierung gegen den Terror zu unterstützen. Der Haaretz Artikel wurde kurz vor der öffentlichen Deklarierung der Einzelheiten zur Errichtung der vierten und finalen Deeskalationszone, in Idlib im Westen Syriens, veröffentlicht, die von den Garantie-Staaten für Frieden Russland, Iran und der Türkei in Astana Kasachstan verhandelt wurde.

Im Mai resultierte aus monatelangen Treffen zwischen der Syrischen Opposition und Vertretern der Garantie-Staaten, ein Abkommen für 4 Deeskalationszonen, die sich vom Nordwesten Syriens bis zum Süden über das Land verteilen und darauf abzielen Ballungszentren für Terroristen zu dezimieren, um Waffenstillstände hervorzurufen.

Für drei Zonen sind bereits die Einzelheiten festgelegt und für Idlib im Nordwesten in Syrien erfolgte das letzte Woche.

 

Autor R.R. ( Quelle PressTV )

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